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Häufige Fragen
Kurze Antworten auf das, was Menschen vor, in und nach den Workshops wissen wollen, nach Themen geordnet. Ausführlich steht es jeweils auf der verlinkten Seite.
Workshop · Fragen und Antworten
59 Fragen in acht Themen. Such dir die aus, die dich gerade beschäftigt.
Manche fragen sich, ob ein Workshop in einer schweren Zeit der richtige Ort ist. Andere wollen halten, was sie sich erarbeitet haben, oder weiterkommen und vielleicht einmal mit anderen Menschen arbeiten. Jede Antwort ist kurz und führt zur Seite, auf der das Thema ausführlich steht.
Die Themen
Thema 1
Ist das etwas für mich?
Ob du es lernen kannst, was du mitbringen musst und welcher Workshop zu dir passt.
Zu den FragenThema 3
Was in den zwei Tagen geschieht
Wie ein Tag abläuft, was geübt wird und was du sagen darfst, wenn es dir zu viel wird.
Zu den FragenThema 4
Wenn du viel oder nichts wahrnimmst
Einbildung, Vertrauen, Intuition und die Frage, was du anderen sagst.
Zu den FragenThema 6
Nach dem Workshop
Wie viel du übst, was du merkst und wie lang der Weg zur Arbeit mit anderen ist.
Zu den FragenThema 8
Was der Workshop nicht ist
Medizin, Psychologie, Wissenschaft und was du im Notfall tust.
Zu den FragenIst das etwas für mich?
Ricos Wortlaut
Aber Handwerk heisst für mich, man muss es üben, lernen und entwickeln.
Rico Brunner, Workshop
- Kann das jeder lernen?
- Ich bin überzeugt, dass sich lernen lässt, was ich tue. Für mich ist es ein Handwerk und keine Gabe. Was du mitbringst, spielt eine Rolle. Wie viel du übst, spielt eine grössere. Mehr
- Muss ich dafür begabt sein oder schon etwas spüren?
- Nein. Jeder Mensch nimmt die Energie anderer Menschen wahr. Offen ist nur, ob er es bewusst tut und wie gut er unterscheiden kann, was er wahrnimmt. Das Unterscheiden wird in den Workshops geübt. Mehr
- Brauche ich Vorwissen oder eine Ausbildung?
- Nein. Im selben Raum sitzen Menschen mit eigener Praxis, Menschen mit Erfahrung in anderen Methoden und Menschen, die zum ersten Mal von Energiefeldern hören. Eine Bedingung für die Teilnahme stelle ich nicht. Wichtiger als das Vorwissen ist, ob du deine eigenen Grenzen siehst. Mehr
- Für wen sind die Workshops gedacht?
- Für Menschen, die lernen wollen, bei sich zu bleiben, und die ihre Wahrnehmung besser verstehen wollen. Manche kommen aus einer schweren Zeit. Manche wollen halten, was sie sich aufgebaut haben. Andere wollen weiter, vielleicht einmal mit anderen Menschen arbeiten. Oft ist es bei einem Menschen alles zugleich, je nachdem, ob es um die Familie, eine Beziehung oder den Beruf geht. Mehr
- Kann ich auch kommen, wenn es mir gerade schwerfällt?
- Eine Bedingung stelle ich nicht. Geübt wird zuerst, bei dir zu bleiben, in kurzen Blöcken. Niemand muss im Workshop etwas tun, was er nicht will. Geht es dir akut schlecht, ist der Workshop nicht der richtige Ort; was du dann tust, steht weiter unten unter «Was der Workshop nicht ist». Mehr
- Ist das esoterisch?
- Für viele ist Intuition etwas Abgehobenes. Ich erlebe sie als das Gegenteil, als etwas sehr Bodenständiges: eine Art, Eindrücke zu deuten, neben dem Verstand. Die Übungen sind nüchtern. Du sitzt, spürst, schreibst auf und fragst nach. Mehr
- Mit welchem Workshop fange ich an?
- Beide beginnen bei derselben Grundübung, du kannst mit jedem anfangen. Willst du vor allem bei dir bleiben können, passt «Heilen lernen». Beschäftigt dich deine Wahrnehmung, passt «Wahrnehmen lernen». Mehr
- Lerne ich dort, so zu arbeiten wie du?
- Du lernst die Basis. Mir geht es nicht darum, dass du mich kopierst, sondern dass du einen Mechanismus mitnimmst, mit dem du deinen eigenen Weg findest. Wie weit du damit kommst, hängt vor allem davon ab, wie lange du übst. Mehr
Wann, wo und wie du dich anmeldest
- Wann ist der nächste Workshop?
- «Heilen lernen» findet am 28. und 29. November 2026 statt. Für «Wahrnehmen lernen» steht noch kein Termin fest. Mehr
- Wo findet er statt?
- Im REVIER Säntispark in Abtwil bei St. Gallen. Mehr
- Wie lange dauert ein Workshop?
- Zwei Tage. Früher war es ein einziger Workshop über vier Tage. Ich habe gemerkt, dass zu viele Übungen auf einmal müde machen und dann weniger ankommt. Darum sind es heute zwei Workshops zu je zwei Tagen. Mehr
- Finden die Workshops vor Ort statt?
- Ja. Du übst mit anderen Menschen im selben Raum, und das gehört dazu: Wo du aufhörst und der andere beginnt, erlebst du erst mit einem Gegenüber. Mehr
- Was kostet ein Workshop?
- Die Preise stehen auf der Webseite.
- Wie melde ich mich an?
- Über die Webseite, beim jeweiligen Workshop. Dort steht auch, was zur Anmeldung gehört.
- Wie gross ist die Gruppe?
- Zu klein darf sie nicht sein. Mit vier Teilnehmenden funktioniert «Wahrnehmen lernen» nach meiner Erfahrung nicht, weil sich nach einer Stunde alle zu gut kennen. Mehr
- Kann ich denselben Workshop zweimal besuchen?
- Ja, und viele tun das. Die Übungen bleiben gleich, dein Verständnis ändert sich. Mehr
Was in den zwei Tagen geschieht
- Was lerne ich in «Heilen lernen»?
- Bei dir zu bleiben und die Hände aufzulegen, ohne Energie zu übertragen. Mir geht es um Stabilität und Stärke, nicht um Erlebnisse und Unterhaltung. Mehr
- Was lerne ich in «Wahrnehmen lernen»?
- Weniger das Spüren als das Fragenstellen: wahrnehmen, aufschreiben, hinterfragen, neu fragen. Geübt wird vor allem zu zweit. Zwanzig Regeln, die Sicherheit geben, bekommst du nicht. Mehr
- Wie sieht ein Workshoptag aus?
- Du kommst zuerst bei dir an. Dann folgen kurze Übungen, dazwischen ein Platzwechsel. Erst wenn der Stand trägt, kommt Neues dazu: Handauflegen oder Wahrnehmen zu zweit. Zwischen den Übungen ist Zeit für Fragen. Mehr
- Warum kommt das Wahrnehmen zuletzt?
- Ohne festen Stand wird die Wahrnehmung grösser, die Unterscheidung aber nicht besser, und das überfordert. Darum beginnen beide Workshops bei dir selbst. Mehr
- Was ist die Grundübung?
- Du sitzt, schliesst die Augen und versuchst, deinen ganzen Körper zu spüren, als Ganzes. Ob es gut geht, spielt keine Rolle. Es geht nur darum, dass du die Übung machst. Mehr
- Muss ich etwas richtig machen?
- Nein. Es geht ums Üben, nicht um richtig oder falsch. Wer sich besonders anstrengt, kommt meistens weniger weit. Mehr
- Warum sind die Übungen so unspektakulär?
- Das ist Absicht. Wer etwas anwendet, das er nicht versteht, kann sich und anderen schaden. Darum übe ich die Basis, bis sie sitzt. Wer sie lange genug übt, kommt von selbst weiter. Mehr
- Wo werde ich beim Handauflegen berührt?
- An der Stirn, beim Scheitel, am Bauch, an den Knien oder an den Füssen. Nie im Brustbereich. Wechselt jemand die Hand, bleibt eine Hand auf dem Körper, damit du mit geschlossenen Augen weisst, wo er ist. Mehr
- Was, wenn mir beim Handauflegen nicht wohl ist?
- Dann sagst du Stopp und setzt dich auf. Niemand muss mit jemandem arbeiten, mit dem er nicht will, und niemand nimmt das persönlich. Mehr
- Erfahren die anderen, was sie bei mir wahrnehmen?
- Am ersten Tag nicht. Was jemand über dich aufschreibt, behält er für sich, und das auszuhalten ist selbst ein Teil der Übung. Am zweiten Tag sagen dir die anderen, was sie wahrgenommen haben, und du gibst Rückmeldung. Mehr
- Wird im Workshop an meinen persönlichen Themen gearbeitet?
- Nein. In den zwei Tagen wird geübt, deine Geschichte steht nicht im Mittelpunkt. Für eine Frage zu deinem eigenen Energiefeld gibt es die Sitzung, die einen eigenen Bereich in dieser Dokumentation hat. Mehr
- Warum schreibe ich auf, was ich wahrnehme?
- Was du dir merken musst, nimmt deiner Wahrnehmung Platz weg. Aufschreiben entlastet. Später kannst du nachprüfen, was gestimmt hat und was nicht. Mehr
Wenn du viel oder nichts wahrnimmst
- Woher weiss ich, ob ich mir das einbilde?
- Am Anfang nicht sicher, und das ist in Ordnung. Das Gefühl, dir etwas einzubilden, kommt meist aus Überforderung, weil du es noch zu wenig kannst. Mit Üben und Nachprüfen wird es weniger. Mehr
- Kann ich meiner Wahrnehmung trauen?
- Wenn du übst und Sicherheit bekommst, verändert sich das. Ich selbst vertraue meiner Wahrnehmung nicht blind. Ich kontrolliere sie die ganze Zeit, und das ist mein Verfahren, keine Entmutigung. Mehr
- Woher weiss ich, ob es mein Wunsch war oder eine Wahrnehmung?
- Frag dich: Ist das mein Wunsch, oder passt das zum anderen? Mit dieser Frage habe ich selbst angefangen. Später kommen weitere dazu: Stelle ich mir das vor, denke ich es, oder nehme ich es wahr? Mehr
- Was, wenn ich nichts spüre?
- Das ist in Ordnung. Setz dich nicht unter Druck und streng dich nicht an. Wenn du unsicher bist, warte lieber ab und beobachte, statt etwas zu machen. Mehr
- Ich nehme sehr viel wahr. Ist das Intuition?
- Viel wahrnehmen ist nicht dasselbe wie klar wahrnehmen. Intuition beginnt für mich dort, wo du das Gespürte benennen und unterscheiden kannst. Wer viel spürt und nicht unterscheidet, wird eher überflutet. Mehr
- Ist Intuition dasselbe wie ein Bauchgefühl?
- Das Bauchgefühl ist nur ihr sichtbarer Teil. Intuition ist eine Art, Eindrücke zu deuten, neben dem Verstand. Sie zeigt etwas, und der Verstand stellt die Fragen dazu. Mehr
- Warum glauben so viele, sie hätten keine Intuition?
- Nicht, weil sie keine haben. Der Verstand übertönt eine ungeübte Intuition, besonders bei einem starken Wunsch. Die Intuition stimmt dann dem Wunsch zu, und niemand merkt es. Mehr
- Warum irre ich mich manchmal, obwohl ich gut wahrnehme?
- Meist, weil zu früh gedeutet wird. Das ist wie bei einem Film, dessen Ende du nach zehn Minuten zu kennen glaubst. Oder weil du siehst, was du dir wünschst, statt was ist. Mehr
- Woran erkenne ich, dass meine Beobachtung abgeschlossen ist?
- Eine einfache Regel dafür gibt es nicht; das zu erkennen, braucht Zeit. Ein guter Anfang: die Frage neu stellen, statt die erste Antwort zu bestätigen. Mehr
- Soll ich anderen sagen, was ich wahrnehme?
- Nicht ungefragt und nicht alles. Frag dich zuerst, ob es den anderen weiterbringt und ob er es tragen kann. Beim Erzählen beobachtest du, wie er reagiert, und hörst auf, wenn es zu viel wird. Mehr
Wenn du für andere da sein willst
- Gebe ich beim Helfen meine eigene Energie weg?
- Nicht, wenn du so arbeitest, wie wir es üben: da sein, bei dir bleiben, nichts übertragen. Wer seine eigene Lebenskraft gibt, wird dabei schwächer. Mehr
- Was ist anders, als Energie zu übertragen?
- Es gibt drei Arten: die eigene Lebenskraft geben, eine universelle Energie weitergeben oder das Energiefeld des anderen anregen, damit es selbst wieder funktioniert. In den Workshops wird nur die dritte geübt, wie ein Lachen, das ansteckt. Mehr
- Sendest du selbst Energie?
- Nein. Ein Energiefeld kann nur seine eigene Energie gut verarbeiten. Ich gebe eine Anregung, und was das Feld damit macht, entscheidet es selbst. Mehr
- Nehme ich beim Handauflegen etwas vom anderen auf?
- Wenn du bei dir bleibst und nichts übertragen willst, entsteht eine Begegnung, keine Übertragung. Das ist wie mit der Sonne: Sie wärmt dich, und trotzdem geht nichts von ihr zu dir über. Mehr
- Muss ich mich schützen?
- Nein. Schutz kostet Energie, die dir dann fehlt. Was trägt, ist deine eigene Stärke. Hast du das Gefühl, dich schützen zu müssen, bist du schon über deiner Grenze. Mehr
- Woher weiss ich, ob ich jemandem helfen darf?
- Die Grenze beginnt dort, wo du unsicher wirst, wie du helfen sollst. Fang nichts an, was du nicht zu Ende bringen kannst. Erfahrung allein ersetzt das nicht. Mehr
- Darf ich am Energiefeld eines Menschen arbeiten, der nichts davon weiss?
- Ein Energiefeld wird nicht manipuliert, auch nicht mit guter Absicht. Gut gemeint schützt nicht davor, zu schaden. Zum Handwerk gehört, zu wissen, was du tust, und es nur dort zu tun, wo es passt. Mehr
Nach dem Workshop
- Muss ich danach üben, und wie viel?
- Zweimal am Tag ein paar Minuten, zum Beispiel am Morgen und am Abend. Mehr ist dabei nicht besser. Es braucht wenig, aber das Richtige. Mehr
- Was kann ich zu Hause tun?
- Die Grundübung. Dazu, wenn du in «Wahrnehmen lernen» warst, den Durchgang mit einer einzigen einfachen Frage: aufschreiben, zwei Minuten bei dir, neu fragen. Mehr
- Und wenn ich nach dem Workshop nichts merke?
- Das kommt vor und heisst nicht, dass nichts geschehen ist. Manche haben mir ein halbes Jahr später gesagt, dass sie jetzt verstehen, was ich gemeint habe. Mehr
- Merke ich selbst, wenn sich etwas verändert?
- Oft kaum. Was für dich normal geworden ist, fällt dir nicht mehr auf, und häufig merken es zuerst die anderen. Darum rate ich zu einem Belastbarkeitstagebuch. Es vergleicht über die Zeit, was das Gefühl nicht zeigt. Mehr
- Warum braucht Veränderung im Energiefeld so viel Zeit?
- Ein Energiefeld verarbeitet so viel, wie es tragen kann. Ginge alles auf einmal, wäre es überfordert. Ist es schon überfordert, kommt es zuerst zur Ruhe, bevor sich etwas ordnen kann. Mehr
- Wie lange dauert es, bis ich selbst mit Menschen arbeiten kann?
- Das lässt sich nicht für alle gleich sagen. Wer mit anderen arbeiten will, wird zuerst selbst stark, und das braucht Jahre, nicht Wochen. Für eine Teilnehmerin habe ich es einmal vorgerechnet, als Einschätzung für sie allein. Mehr
Was in der Schlussrunde oft gefragt wird
- Muss ich alles aufarbeiten, was mir passiert ist?
- Nein. Wichtig ist, was dich heute in deinem Leben behindert. Vieles darf im Hintergrund bleiben, solange es nach und nach verarbeitet wird. Mehr
- Ist Verdrängen schlecht?
- Nicht von sich aus. Ich nenne es eine Superkraft. Ungünstig wird es, wenn du wegschiebst, was offensichtlich ist und worum du dich kümmern musst. Mehr
- Muss ich vergeben, um abschliessen zu können?
- Das entscheidest du. Ich unterscheide: Aussöhnen ja, vergeben eher nicht. Wer vergibt, sagt dem eigenen System, es sei nicht so schlimm gewesen. Mehr
- Ist es schlecht, wenn ich jemanden nicht mehr in meinem Leben will?
- Aus meiner Sicht nicht. Du kannst Frieden schliessen und trotzdem sagen: Für mich war es genug. Mehr
Was der Workshop nicht ist
- Ersetzt ein Workshop den Arzt oder eine psychologische Begleitung?
- Nein. Für den Körper ist die Medizin zuständig, für das Verhalten die Psychologie. Die Workshops handeln vom Energiefeld, und jede dieser Disziplinen hat ihren eigenen Ort. Mehr
- Was, wenn mir im Workshop körperlich nicht gut ist?
- Das kann vorkommen. In einem Workshop wurde einer Teilnehmerin der Kreislauf schwach. Ich habe genau hingeschaut, und die Ursache war körperlich. Ich bin kein medizinisches Gerät, und was den Körper betrifft, gehört zur Medizin. Mehr
- Ist das wissenschaftlich geprüft?
- Nein. Was ich beschreibe, sind Beobachtungen aus meiner Praxis seit 1998: ein Erfahrungsmodell, kein wissenschaftlich geprüftes Verfahren. Mehr
- Was, wenn es mir akut schlecht geht?
- Der Workshop ist kein Notfallangebot. Wende dich sofort an ärztliche Hilfe, in der Schweiz an den Notruf 144, an die Dargebotene Hand 143 oder, für Kinder und Jugendliche, an die 147.
Wenn deine Frage hier fehlt
Vielleicht findest du die Antwort, wenn du bei deiner Lage beginnst; dabei hilft Wo du anfangen kannst. Was ein Wort in diesen Seiten genau meint, steht unter Begriffe von A bis Z, und woher die Aussagen stammen, unter Woher die Aussagen stammen. Für alles Organisatorische erreichst du mein Büro in St. Gallen per Telefon unter +41 71 220 90 64 oder per E-Mail an [email protected].