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Woher mein Wissen über Energiefelder kommt
Woher weiss ich, was ich über Energiefelder erzähle? Aus keinem Buch. Als ich anfing, gab es keines, das Energiefelder so beschrieb, wie ich sie sah. Also habe ich hingeschaut, jahrelang, und erst gearbeitet, wenn ich verstanden hatte, was ich sah.
Forschung · mein Weg
Ich habe Energiefelder oft monatelang nur angeschaut, bevor ich an ihnen gearbeitet habe. Aus diesen Beobachtungen ist alles entstanden, was ich heute weiss.
Wie das ging, was ich dabei gesehen habe und wo ich mich geirrt habe, erzähle ich hier.
Die Frage, die mich nicht losliess
Kaum arbeitete ich mit Menschen, stand eine Frage vor mir. Warum geht es den einen gut und den anderen nicht, und das manchmal in derselben Lage?
Zwei Männer überschlagen sich mit dem Auto auf der Autobahn. Beide bleiben körperlich unversehrt. Der eine findet danach über Jahre nicht mehr zu sich. Der andere steigt aus und findet das Ganze noch spannend. Ein Beweis ist dieses Beispiel nicht, der zweite fährt ohnehin gern Achterbahn. Es zeigt aber, wonach ich suchte: Zwei Menschen erleben dasselbe in derselben Sekunde, und es geht völlig verschieden mit ihnen weiter.
«Ich habe meine ganze Arbeit auf dieser Frage aufgebaut.»
Rico Brunner
Die Frage gehört nicht nur zu schweren Zeiten. Sie steckt auch darin, warum jemand durch eine stürmische Phase geht, ohne den Boden zu verlieren, und warum ein anderer weiterwächst, gerade wenn alles ruhig ist. Mit der Zeit sah ich, dass weder die Situation noch das Verhalten den Unterschied macht. Es kommt darauf an, wie das Energiefeld auf eine Situation reagieren kann.
Es gab keine Bücher, also habe ich hingeschaut
Zu Energiefeldern, so wie ich sie betrachte, gab es kein Wissen, auf das ich mich hätte stützen können. Ich musste mit dem arbeiten, was ich sah. In jungen Jahren habe ich die gesammelten Werke von C. G. Jung gelesen. Geprägt haben mich weniger seine Antworten als die Art, wie er fragte.
Ein Forscher wollte ich nie werden. Ich wollte verstehen, warum es manchen Menschen nicht gut geht und woran ich arbeiten muss. Dass ich dabei forschte, habe ich erst Jahre später gemerkt.
«Ich habe erst mit den Jahren bemerkt, dass ich geforscht habe, weil es mir nicht wichtig war, zu forschen. Mir war es wichtig, das Problem zu lösen.»
Rico Brunner
Was mich all die Jahre angetrieben hat, war weder Neugier noch Begabung. Ich wollte nicht aufgeben, bevor ich verstanden hatte, wie Menschen nachhaltig etwas davon haben.
Der Tag, an dem meine Forschung begann
Eine Frau kam zu mir, weil es ihr schwerfiel, sich abzugrenzen. Ich erklärte ihr genau, was dabei im Energiefeld geschieht. Sie verstand alles. Drei, vier Wochen später war es wie vorher.
Also schaute ich genauer hin. Ich sah Teile ihres Energiefeldes, die ins Leere griffen, sobald sie etwas ändern wollte. Sie liefen wie ein Motor im Leerlauf. Das Wissen kam gar nicht dort an, wo es gebraucht wurde.
An diesem Tag wurde mir klar, dass Energiefelder, die nicht funktionieren, viel mehr ausmachen, als ich bis dahin angenommen hatte. Erklären allein reicht dann nicht. Ich musste verstehen, wie ein Energiefeld funktioniert.
«Und das war eigentlich der Geburtstag oder die Geburtsstunde der Forschung.»
Rico Brunner
Mein Weg in Etappen
Bis etwa sechzehn hielt ich meine Wahrnehmung für gewöhnlich. Dann fiel mir auf, dass viele Menschen anders wahrnehmen als ich. Das hat mich erstaunt. Darüber gesprochen habe ich lange nicht, weil in meinem Umfeld niemand über Energien sprach. Als junger Mann nahm ich viel wahr und deutete vieles falsch. Stabil wurde meine Wahrnehmung erst Anfang zwanzig. Dann sah ich schnell, wo die Probleme von Menschen lagen, und gründete 1998 meine Praxis.
Damals arbeitete ich noch so, wie viele es tun: Ich übertrug Energie. Irgendwann stimmte das für mich nicht mehr. Ich wusste aber noch nicht, wie es anders ginge, und gesucht hatte ich vergeblich. Also sagte ich den wenigen Klienten, die ich damals hatte: Ihr könnt weiter kommen, aber ich beobachte nur euer Energiefeld, bis ich herausgefunden habe, wie ich anders arbeiten kann.
«Und aus dieser Entscheidung, nichts zu machen, was eine meiner besten Entscheidungen in meinem Leben gewesen ist, ist eigentlich das Ganze entstanden.»
Rico Brunner
Gearbeitet habe ich an einer Stelle von da an erst, wenn ich sie verstanden hatte. Manche Zusammenhänge kosteten mich hundert, zweihundert oder dreihundert Stunden Beobachtung, die schwierigsten über zwanzig Jahre.
Aufgeschrieben habe ich das lange nicht. Ich habe ein fotografisches Gedächtnis für Energiefelder, und die Menge an Eindrücken war grösser, als ein Mensch an einem Tag notieren kann. Ein Modell meiner Arbeit gab es darum erst 2026, als ich anfing, Energyology zu beschreiben.
Was ich unterwegs aufgeben musste
Beobachten heisst auch, sich von etwas zu verabschieden, wenn es nicht stimmt. Vier Dinge habe ich unterwegs hinter mir gelassen.
Energie übertragen
Früher: Ein Feld wirkt schwach, also gebe ich Energie.
Kurz wurde es tatsächlich stärker. Gehalten hat es nicht. Heute sende ich keine Energie mehr, siehe Keine Fremdenergie.
Zu früh deuten
Früher: viel deuten, wenig beobachten.
Das führte oft zu Fehldeutungen. Heute ist es umgekehrt: fast alles Beobachtung, die Schlüsse nur noch ein kleiner Teil. Mehr dazu unter Wie ich beobachte.
Mein Vorwissen
Früher: sehen, was ich schon zu wissen glaubte.
Was ich über Energien gelernt hatte, musste ich beim Beobachten abschalten. Sonst passt man das Gesehene seiner eigenen Philosophie an.
Viel auf einmal
Früher: einen Tag arbeiten, dann 30 Tage beobachten.
Das Energiefeld kam damit nicht nach. Heute arbeite ich in The Field jeden Tag ein wenig, so wenig wie möglich und am richtigen Ort. Wie ich darauf kam, steht unter Was ich beobachtet habe.
Ein Erfahrungsmodell, kein Labor
Was ich sehe, kann kaum jemand nachmessen. Es gibt kein Gerät dafür, so wie es für Knochen ein Röntgengerät gibt. Mein Messinstrument ist meine Wahrnehmung, und die musste über Jahrzehnte geformt werden. Wer meine Beobachtungen überprüfen wollte, bräuchte eine mindestens so gute Wahrnehmung. Wer skeptisch ist, hat darum allen Grund dazu, und ich finde Skepsis gut.
Darum nenne ich Energyology ein Erfahrungsmodell und kein wissenschaftliches Modell. Was ich herausgefunden habe, prüfe ich trotzdem laufend nach, nicht einmal, sondern bei jeder Arbeit wieder. Wie das geht, beschreibe ich auf der Seite Wie ich beobachte.
Was du in diesem Bereich findest
Methode
Wie ich beobachte
Beobachten, ohne etwas zu verändern, Vorwissen abschalten, warten, bis der Film zu Ende ist.
WeiterlesenErkenntnisse
Was ich beobachtet habe
Welche Beobachtung hinter welchem Grundsatz meiner Arbeit steht.
WeiterlesenOffen
Woran ich heute forsche
Der rote und der grüne Knopf und die Fragen, auf die ich noch keine Antwort habe.
WeiterlesenFragen, die oft kommen
- Woher weisst du, dass stimmt, was du siehst?
- Ich beobachte eine Stelle aus vielen Richtungen. Erst wenn sich das Ergebnis immer wieder bestätigt, gehe ich davon aus, dass ich sie verstanden habe. Danach prüfe ich es bei jeder Arbeit wieder. Mehr unter Wie ich beobachte.
- Ist Energyology wissenschaftlich belegt?
- Nein. Energyology ist ein Erfahrungsmodell. Es beschreibt, was ich in fast drei Jahrzehnten beobachtet habe, und ist nicht in einem Labor geprüft.
- Hast du dein Wissen aus Büchern?
- Nein. Zu Energiefeldern, so wie ich sie betrachte, gab es keine Bücher. Mein Wissen kommt aus Beobachtungen. Was ich gelesen hatte, musste ich beim Beobachten sogar bewusst beiseitelegen.
- Warum hast du so lange nichts aufgeschrieben?
- Ich habe ein fotografisches Gedächtnis für Energiefelder. Die Eindrücke waren zu viele, um sie zu notieren. Seit 2026 beschreibe ich das Modell im Bereich Energyology.
- Forschst du noch?
- Ja. Ich glaube nicht, dass ich je damit aufhöre. Woran ich gerade arbeite, steht unter Woran ich heute forsche.
Wo es weitergeht
Wie ich beobachte und wo dabei die Fallen liegen, steht unter Wie ich beobachte. Was aus diesen Beobachtungen für meine Arbeit geworden ist, findest du im Bereich Arbeitsweise.
Bereich Forschung · Version 1.0 · 23.10.2026