Heilen lernen · Workshop
Der Workshop «Heilen lernen»
Zwei Tage vor Ort, überwiegend Übung. Du lernst, bei dir zu bleiben und für andere da zu sein, ohne selbst Schaden zu nehmen. Ohne Energie zu übertragen und ohne Spektakel.
Workshop · Heilen lernen
Für andere da sein, ohne selbst Schaden zu nehmen. Darum geht es an diesen zwei Tagen.
Du übst zwei Dinge: bei dir selbst zu sein und die Hand aufzulegen, ohne Energie zu übertragen. Allein und mit anderen Menschen, weil sich das eine ohne das andere nicht verstehen lässt.
Warum es diesen Workshop gibt
Als junger Mann habe ich mich mit vielen Philosophien und mit Energiearbeit beschäftigt. Dabei ist mir etwas aufgefallen, das mich nicht mehr losgelassen hat. Viele Menschen, die mit Energie arbeiteten, wurden dabei müde und empfindlich, manche auch überfordert. Manche sagten mir, sie könnten am Tag zwei Menschen empfangen, dann bräuchten sie Ruhe.
Das wollte ich nicht. Ich arbeite gern und viel. Gefunden habe ich nichts, das anders war. Also habe ich etwas Ungewöhnliches getan.
Ricos Wortlaut
Ich wollte normal arbeiten können und habe mich dann auf die Suche gemacht und habe nichts gefunden und habe mich dann entschieden, nichts zu machen, sondern nur zu beobachten.
Rico Brunner, Workshop
Aus dieser Entscheidung ist alles entstanden, was ich heute tue und in diesem Workshop weitergebe. Ich sende keine Energie, und ich gebe keine. Darum kann ich von morgens bis abends Sitzungen geben. Am Abend bin ich müde, weil der Tag lang war. Die Arbeit selbst nimmt mir nichts.
Die Regel, auf der alles aufbaut
Bei der Feuerwehr und bei der Polizei gilt: Du hilfst nur, wenn du dabei selbst nicht in Gefahr gerätst. Vier Feuerwehrleute gehen nicht in ein brennendes Haus, um einen Menschen zu holen, wenn danach alle verbrennen. Für die Arbeit mit Energie gilt dieselbe Regel.
Ricos Wortlaut
Und Menschen zu helfen heisst, dass man selber dabei geschützt bleibt. Dass man selber bei der Hilfe keinen Schaden nimmt.
Rico Brunner, Workshop
Mir geht es in diesem Workshop um Stabilität, Stärke, Selbstschutz und Widerstandsfähigkeit. Unterhaltung und grosse Erlebnisse biete ich nicht an. Was du hier übst, soll dich nicht schwächen. Das ist der Massstab für jede Übung.
Warum du das nicht allein lernen kannst
Für sich selbst sorgen und für andere da sein: Das klingt nach zwei verschiedenen Kursen. Ich trenne sie mit Absicht nicht. Wo du aufhörst und der andere beginnt, erlebst du erst, wenn ein anderer Mensch da ist. Darum lässt sich dieser Workshop nicht einer einzelnen Person beibringen. Es braucht Menschen, mit denen du übst.
Am Ende läuft alles auf zwei Fragen hinaus. Was heisst es, bei dir selbst zu sein? Und was heisst es, dich abzugrenzen? Beides ist die Voraussetzung, um für dich selbst zu sorgen. Und beides ist die Voraussetzung, um für andere da zu sein. Wer nur an sich arbeitet, kommt nach meiner Schätzung nach zehn Wochenenden weniger weit als nach einem einzigen, an dem er beides übt.
Daraus wird ein Kreis, der sich weiterdreht. Wer bei sich bleiben kann, ist für andere da, ohne sich zu verlieren. Wer für andere da ist, versteht besser, was bei sich bleiben heisst. Wir haben im Leben ständig mit anderen Menschen zu tun. Darum betrifft das die Übung genauso wie die Familie, die Arbeit und Freundschaften.
Was an den zwei Tagen geschieht
Ich baue jeden Workshop etwas anders auf und passe die Übungen den Menschen an, die da sind. Die Reihenfolge bleibt aber gleich.
Das Wahrnehmen kommt mit Absicht zuletzt. Würden wir am Morgen gleich in fremde Energiefelder hineinspüren, wäre das eine Überforderung. Ich sage es im Workshop mit einem Bild:
Ricos Wortlaut
Das Spannende ist, wenn wir stark sind und stark werden, dann geht unsere Wahrnehmung auf wie eine Blume am Morgen. Und wenn wir die Wahrnehmung öffnen, ohne dass wir Stärke und Stabilität haben, dann fallen wir wie ein Baum, der gefällt wird.
Rico Brunner, Workshop
Früher waren beide Themen ein einziger Workshop. Heute steht dieser ganz auf dem Boden, auf dem du stehst. Das Wahrnehmen hat seinen eigenen Workshop: Der Workshop «Wahrnehmen lernen».
Warum die Übungen einfach bleiben
Was ich zeige, ist so einfach, dass es mir manche zuerst nicht glauben. Viele Kurse funktionieren anders: Man lernt etwas Eindrucksvolles, ahmt es nach und versteht es nicht. Das halte ich für gefährlich, für dich und für den Menschen, mit dem du übst.
Ricos Wortlaut
Und ich habe einen Weg gewählt, wo Menschen lernen können, mit Energie zu arbeiten, der nicht spektakulär ist, der pragmatisch ist. Der funktioniert so, dass man das eigene Energiefeld und Energiefelder des Gegenübers nicht schädigt. Denn gut zu meinen schützt nicht vor Schädigung. Man muss das Handwerk lernen.
Rico Brunner
Darum bleiben die Übungen von Workshop zu Workshop gleich. Wer zum zweiten oder dritten Mal kommt, macht dasselbe wie beim ersten Mal und versteht es jedes Mal anders.
Es braucht Mut, sich auf das Wenige zu beschränken, das funktioniert. Jede Verbesserung, die ich an meinem eigenen Vorgehen versucht habe, war am Ende weniger effizient.
Was am Schluss zählt
Eine Million mal null ergibt null. Tausend mal zehntausend ergibt zehn Millionen. Wie viel Talent jemand mitbringt, entscheidet darum wenig. Wichtiger ist, was er daraus macht. Stärke entsteht durch Handeln und durch Wiederholung.
Deshalb geht es in diesem Workshop nicht darum, wer mehr sieht, wer mehr spürt oder wer mehr kann. Jede und jeder bringt eigene Fähigkeiten mit.
Ricos Wortlaut
Jeder von euch kann Dinge, die ich nicht kann und ich kann Dinge, die ihr nicht könnt. Also ist es ausgeglichen.
Rico Brunner, Workshop
Mitgeben will ich dir keine Methode zum Kopieren, sondern einen Mechanismus, mit dem du deinen eigenen Weg findest. Nach dem Workshop reichen zweimal am Tag ein paar Minuten, um weiterzuüben. Wie das aussieht, steht unter Zu Hause weiterüben.
Für wen der Workshop gedacht ist
Manche kommen, weil gerade vieles auf sie einstürzt und sie lernen wollen, bei sich zu bleiben. Andere haben ihren Boden gefunden und wollen ihn halten. Wieder andere stehen fest und möchten weiter, vielleicht auch einmal mit anderen Menschen arbeiten. Bei vielen ist es alles zugleich, je nachdem, ob es um die Familie, eine Beziehung oder den Beruf geht.
Eine Vorbildung brauchst du nicht. Im selben Raum üben Menschen mit eigener Praxis und Menschen, die zum ersten Mal von Energiefeldern hören. Eine Bedingung stelle ich nicht. Wichtiger als dein Vorwissen ist, ob du deine eigenen Grenzen siehst.
Was du lernst
Die Themen dieses Workshops haben je eine eigene Seite. Du kannst sie der Reihe nach lesen oder bei der Frage beginnen, die dich gerade beschäftigt.
Grundlage
Was der Name des Workshops meint
Dein System arbeitet von selbst. Warum ein grosser Teil des Lernens darin besteht, ihm nicht im Weg zu stehen.
WeiterlesenMechanik
Drei Arten, mit Energie zu helfen
Die eigene Kraft geben, Energie von aussen holen oder da sein, ohne etwas zu geben. Warum hier nur die dritte geübt wird.
WeiterlesenÜbung
Handauflegen, ohne Energie zu übertragen
Du bleibst bei dir, bist da und schaust zu. Die Regeln der Berührung und warum du jederzeit Stopp sagen darfst.
WeiterlesenMechanik
Warum zuerst die Ruhe kommt
Dein System gleicht ununterbrochen aus. Warum es dafür Ruhe braucht und warum schneller nicht besser ist.
WeiterlesenAus der Schlussrunde
Darf ich verdrängen? Muss ich vergeben?
Zwei Fragen, die oft kommen, und zwei Antworten, die quer zu verbreiteten Meinungen stehen.
WeiterlesenDie Regel zum Schluss
Woran du deine eigene Grenze erkennst
Nicht die Erfahrung entscheidet, sondern ob du siehst, wo dein Können aufhört. Und warum ein Schutz ein Warnsignal ist.
WeiterlesenWarum der Workshop kürzer geworden ist
Der erste Workshop vor über zehn Jahren dauerte vier Tage. Ich dachte damals, ich müsse viel bieten. Die Teilnehmenden waren begeistert, und es war trotzdem zu viel. Heute sind es zwei Tage mit weniger Übungen und etwas mehr Erklärung. Wer müde ist, nimmt weniger auf. Dieselbe Regel gilt für die Arbeit am Energiefeld, mehr dazu unter Warum zuerst die Ruhe kommt.
Termin und Anmeldung
Der nächste Workshop «Heilen lernen» findet am 28. und 29. November 2026 im REVIER Säntispark in Abtwil bei St. Gallen statt. Preis und Anmeldung stehen auf der Webseite rico-brunner.com. An einem Workshop nehmen 15 bis 40 Personen teil. Die Workshops finden auf Deutsch statt.
Fragen, die oft kommen
- Brauche ich Vorwissen oder eine Ausbildung?
- Nein. Wichtiger ist, ob du deine eigenen Grenzen siehst. Mehr unter Woran du deine eigene Grenze erkennst.
- Muss ich mich berühren lassen?
- Nein. Wer bei einer Übung nicht mitmachen mag, setzt sich auf die Seite. Und wer liegt, darf jederzeit Stopp sagen und aufsitzen. Mehr unter Handauflegen, ohne Energie zu übertragen.
- Lerne ich, Energie zu übertragen?
- Nein, im Gegenteil. Du lernst, für jemanden da zu sein, ohne Energie zu geben oder zu nehmen. Warum, steht unter Drei Arten, mit Energie zu helfen.
- Kann ich nach dem Workshop mit anderen Menschen arbeiten?
- Das knüpfe ich nicht an einen Kurs, sondern an eine Frage: Siehst du deine Grenze? Wer mit anderen arbeiten will, braucht viel Übung. Mehr unter Woran du deine eigene Grenze erkennst und Wenn du selbst mit Menschen arbeiten willst.
- Und wenn ich am Ende nichts merke?
- Das kommt vor und heisst nicht, dass nichts geschehen ist. Manche haben mir ein halbes Jahr später gesagt, jetzt verstünden sie, was ich gemeint habe. Mehr unter Wenn du nichts wahrnimmst.
- Kann ich den Workshop ein zweites Mal besuchen?
- Ja. Die Übungen bleiben gleich, dein Verständnis nicht.
- Was kostet der Workshop?
- Der Preis steht auf der Webseite.
Weitere Antworten stehen unter Häufige Fragen. Mit welchem der beiden Workshops du anfängst, hilft dir Wo du anfangen kannst zu entscheiden.