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Begriffe von A bis Z
Die Wörter, die in den Workshops eine bestimmte Bedeutung haben. Jedes kurz erklärt, mit dem Weg zur Seite, auf der es ausführlich steht.
Workshop · Begriffe
Jedes Wort so, wie ich es in den Workshops brauche. Einmal kurz erklärt, mit dem Weg zur Seite, auf der es ausführlich steht.
Viele dieser Wörter kennst du aus dem Alltag, etwa Grenze, Schutz oder Stand. Hier haben sie eine genaue Bedeutung. Sie beziehen sich auf das Energiefeld, nicht auf den Körper und nicht auf das Verhalten. Ob du gerade eine schwere Zeit erlebst, halten willst, was du dir aufgebaut hast, oder weiterkommen willst: Die Wörter bedeuten für alle dasselbe.
Wie die Grundbegriffe zusammenhängen
Die meisten Begriffe gehören zu einer Ordnung, die in beiden Workshops gleich ist. Unten steht die Grundübung, bei dir selber zu sein. Aus ihr wächst ein fester Stand. Erst auf diesem Stand kommt das Weitere dazu: in «Wahrnehmen lernen» das Unterscheiden, in «Heilen lernen» das Dasein für andere.
Ein Wort zu kennen heisst noch nicht, die Sache zu können. Darum steht bei jedem Begriff die Seite, auf der du siehst, wie er geübt wird.
Ricos Wortlaut
Und nur weil man etwas spürt, heisst es nicht, dass man es versteht. Da ist doch ein Riesenweg dazwischen.
Rico Brunner, Podcast
Die Begriffe nach den Workshops
Wenn du wissen willst, welche Begriffe zu welchem Teil gehören, hilft diese Übersicht. Die Erklärungen stehen darunter, von A bis Z.
Für beide Workshops
Die Grundlage
Bei sich selber sein, fester Stand, Stabilität, Überforderung, Handwerk, Wiederholen und das Energiefeld selbst.
Zur GrundlageWorkshop · zwei Tage
«Heilen lernen»
Abgrenzung, Handauflegen, Anregen, Wechselwirkung, Grenze, Schutz, Beruhigen, Tempo des Feldes, Verdrängen und Aussöhnen.
Zum WorkshopWorkshop · zwei Tage
«Wahrnehmen lernen»
Intuition, Bauchgefühl, Unterscheiden, Eigen- oder Fremdverschulden, Entscheidungsbaum, Annahme, Standardinformation, zu früh deuten und Mitteilen.
Zum WorkshopVon A bis Z
A · B · D · E · F · G · H · I · K · M · S · T · U · V · W · Z
A
- Abgrenzung
- Verstehen, wo du aufhörst und der andere beginnt. Zusammen mit dem Bei-sich-selber-Sein ist sie die Grundlage, um bei dir zu bleiben und zugleich für andere da zu sein. Erlebbar wird sie erst in der Übung mit anderen Menschen. Der Workshop «Heilen lernen»
- Anregen
- Die dritte der drei Arten, mit Energie zu arbeiten, und die einzige, die in den Workshops geübt wird. Du gibst keine Energie. Das Energiefeld des anderen beginnt selbst wieder zu funktionieren, so wie ein Lachen ansteckt. Ein Witz dagegen muss passen, damit jemand lacht. Drei Arten, mit Energie zu helfen
- Annahme
- Eine Aussage, die stimmen kann oder nicht und die ungeprüft übernommen wird, oft weil an dieser Stelle nichts wahrgenommen wurde. Für mich die grösste Gefahr beim Arbeiten mit Energie. Das Gegenstück ist der Befund. Unterscheiden lernen
- Aufschreiben
- Was du wahrnimmst, schreibst du gleich auf. Was du dir merken musst, nimmt deiner Wahrnehmung Platz weg. Später kannst du nachprüfen, was gestimmt hat. Was im Workshop geübt wird
- Ausbildungstourist
- Mein Wort für Menschen, die viele verschiedene Kurse besuchen, jeden einmal. Sie haben viel gesehen und wenig erlebt. Das Gegenstück ist, eine Sache so oft zu wiederholen, bis sie sitzt. Kann ich das lernen?
- Ausgleich
- Was ein Energiefeld den ganzen Tag von selbst tut: Es bringt wieder in Ordnung, was es aus der Ruhe gebracht hat. Gelernt wird nicht dieser Vorgang, sondern ihm nicht im Weg zu stehen. Warum zuerst die Ruhe kommt
- Aussöhnen
- Frieden schliessen mit dem, was war, ohne es kleiner zu machen. Ich unterscheide es vom Vergeben. Darf ich verdrängen? Muss ich vergeben?
B
- Bauchgefühl
- Eine einzelne Meldung der Intuition, ihr sichtbarer Teil. Intuition ist mehr als das. Was Intuition ist
- Befund
- Was du wirklich wahrgenommen hast. Dazu gehört auch der ehrliche Satz «Keine Ahnung, könnte auch etwas anderes sein». Das Gegenstück ist die Annahme. Unterscheiden lernen
- Bei sich selber sein
- Die Grundübung beider Workshops. Du sitzt, schliesst die Augen und versuchst, deinen ganzen Körper zu spüren, als Ganzes. Ob es gut geht, spielt keine Rolle. Bei dir selber sein
- Belastbarkeitstagebuch
- Ein Heft, in das du in Abständen schreibst, was dich belastet hat und wie du damit umgegangen bist. Es vergleicht über die Zeit, was das Gefühl allein nicht zeigt. Zu Hause weiterüben
- Beobachten
- Hinschauen, ohne gleich zu deuten. Dazu gehört zu erkennen, wann eine Beobachtung abgeschlossen ist. Warum auch gute Wahrnehmung sich irren kann
- Beruhigen
- Der erste Schritt, bevor in einem Energiefeld etwas anderes geschehen kann. Ein überfordertes Feld kommt nicht zum Ausgleich, solange es überfordert ist. Darum ist weniger oft mehr. Warum zuerst die Ruhe kommt
D
- Defensiv
- Wenn du unsicher bist, wartest du ab und beobachtest, statt etwas zu tun. So bleibst du bei deiner eigenen Kraft. Wenn du nichts wahrnimmst
- Differenzieren
- So sage ich in den Workshops oft zum Unterscheiden. Siehe Unterscheiden.
- Drei Arten
- Die eigene Lebenskraft geben, eine universelle Energie weitergeben oder das Feld des anderen anregen. In den Workshops wird nur die dritte geübt. Drei Arten, mit Energie zu helfen
- Durchgang
- Die Übung in «Wahrnehmen lernen», immer gleich: eine Frage, aufschreiben, zwei Minuten bei dir, das Aufgeschriebene hinterfragen, mit einem neuen Blatt neu fragen. Was im Workshop geübt wird
E
- Eigen- oder Fremdverschulden
- Die erste Frage, wenn ich in einem Energiefeld etwas sehe: Ist es selbst verursacht oder von aussen gekommen? Solange das nicht klar ist, stelle ich die nächste Frage nicht. Unterscheiden lernen
- Energie senden
- Energie auf einen anderen Menschen übertragen. Das tue ich nicht, und in den Workshops wird es nicht geübt. Ein Energiefeld kann nur seine eigene Energie gut verarbeiten. Drei Arten, mit Energie zu helfen
- Energiefeld
- Ich nenne es die unsichtbare Struktur, die alles zusammenhält. Es ist weder der Körper noch die Psyche; für beide gibt es eigene Fachleute. Kann ich das lernen?
- Energiefeldanalyse
- Mein fester Ablauf, ein Energiefeld von oben nach unten anzuschauen und aufzuschreiben: zuerst das Ganze, dann Kopf, Herz, Bauch, Knie und zuletzt die Füsse. Am zweiten Tag von «Wahrnehmen lernen» zeige ich ihn mit einer einfachen Figur auf Papier. Was im Workshop geübt wird
- Entscheidungsbaum
- Ein Bild für das Unterscheiden. Jede Ja-Nein-Antwort entscheidet, welche Wege danach noch offen sind. Bei zehn Schritten gibt es über tausend Wege. Unterscheiden lernen
- Erfahrungsmodell
- Ein Modell, das Beobachtungen aus der Praxis ordnet. Es ist nicht wissenschaftlich geprüft und verspricht kein Ergebnis. Woher die Aussagen stammen
F
- Fähigkeit und Konstitution
- Zwei verschiedene Fragen, wenn jemand mit anderen Menschen arbeiten will. Die Fähigkeit: Kann er es? Die Konstitution: Hält er es aus, ohne selbst schwächer zu werden? Wenn du selbst mit Menschen arbeiten willst
- Fester Stand
- Mein Bild für Stabilität. Wer stabil ist, steht auf festem Boden. Wer es nicht ist, steht wie in einem Sumpf und wackelt bei allem, was passiert. Fester Boden statt Sumpf
- Fremde Energie
- Energie, die nicht aus dem eigenen Feld stammt. Sie trägt eine Weile, aber ein Feld kann sie nicht richtig verarbeiten. Drei Arten, mit Energie zu helfen
G
- Grenze, die eigene
- Sie beginnt dort, wo du unsicher wirst, wie du helfen sollst. Deine Grenze sehen heisst wissen, bis wohin du sicher arbeitest. Erfahrung allein ersetzt das nicht. Woran du deine eigene Grenze erkennst
- Grundübung
- Siehe Bei sich selber sein.
H
- Handauflegen
- Du legst die Hand auf, bleibst bei dir, bist für den anderen da und beobachtest. Du überträgst keine Energie, und dein Fokus bleibt mehr bei dir als beim anderen. Handauflegen, ohne Energie zu übertragen
- Handwerk
- Was das Wahrnehmen und das Arbeiten mit Energiefeldern für mich sind: keine Gabe, sondern etwas, das du übst, lernst und entwickelst. Talent hilft, die Übung entscheidet mehr. Ein Handwerk, keine Gabe
- «Heilen lernen»
- Der Name des Workshops, in dem du übst, bei dir zu bleiben und für andere da zu sein, ohne Energie zu übertragen. Gemeint ist etwas Nüchternes: etwas wieder in Ordnung bringen, damit es funktioniert, wie einen Veloreifen, aus dem der Nagel gezogen und der geflickt ist. Der Workshop «Heilen lernen»
I
- Intuition
- Eine Art, Eindrücke zu deuten, neben dem Verstand. Sie beginnt für mich dort, wo du das Gespürte klar benennen und unterscheiden kannst. Sie ist aktiv und nicht bloss empfangend. Was Intuition ist
K
- Kontrollieren
- Wie ich mit meiner eigenen Wahrnehmung umgehe. Ich vertraue ihr nicht blind, sondern prüfe sie laufend. Unterscheiden lernen
- Kraftspektrum
- Was du aus eigener Kraft tragen und zu Ende bringen kannst. Ich rate, nur in diesem Rahmen zu arbeiten. Woran du deine eigene Grenze erkennst
M
- Mitteilen, dosieren
- Nicht alles sagen, was du wahrnimmst, sondern das, was den anderen weiterbringt. Beim Erzählen beobachtest du, wie er reagiert, und hörst auf, wenn es zu viel wird. Wann du sagst, was du wahrnimmst
S
- Schutz
- Viele lernen, sich vor fremden Energien zu schützen. Für mich ist das eine Illusion. Schutz kostet Energie, die dir dann fehlt, und was trägt, ist innere Stärke. Das Bedürfnis nach Schutz zeigt, dass du über deiner Grenze bist. Woran du deine eigene Grenze erkennst
- Schweigen ist Gold
- Je weniger du von dem erzählst, was du wahrgenommen hast, desto mehr Übersicht behältst du. Du überforderst dann weder dich noch dein Gegenüber. Wann du sagst, was du wahrnimmst
- Stabilität
- Im ersten Moment ruhig bleiben und danach richtig handeln, überlegt oder aus dem Bauch, weil der Boden trägt. Sie entsteht aus dem Zusammenspiel im Feld und lässt sich nicht direkt herstellen. Sie ist die Grundlage beider Workshops und kommt vor der Wahrnehmung. Fester Boden statt Sumpf
- Standardinformation
- Ein fertiger Satz, der ohne Prüfung auf jeden passen soll, etwa «Jeder, der unglücklich ist, ist selber schuld». Er ersetzt das Unterscheiden, statt es zu leisten. Warum auch gute Wahrnehmung sich irren kann
- Stopp
- Wer beim Handauflegen liegt und sich unwohl fühlt, sagt Stopp und setzt sich auf. Das braucht keine Begründung, und niemand nimmt es persönlich. Handauflegen, ohne Energie zu übertragen
T
- Tempo des Feldes
- Ein Energiefeld verarbeitet nur so schnell, wie es kann. Zu viel auf einmal würde es überfordern. Es geht immer so schnell, wie es möglich ist, und das zu akzeptieren, gehört dazu. Warum zuerst die Ruhe kommt
U
- Überforderung
- Wenn mehr auf ein Energiefeld zukommt, als es tragen kann. Sie sieht oft aus wie zu wenig Energie, auch wenn ein System lahm wirkt. Darum ist Beruhigen meist sinnvoller als Antreiben. Fester Boden statt Sumpf
- Unterscheiden
- Herausfinden, woher eine Wahrnehmung kommt und was sie genau sagt. Ist es ein Wunsch, eine Vorstellung, ein Gedanke, ein Gefühl oder eine Wahrnehmung? Der eigentliche Gegenstand beider Workshops. Unterscheiden lernen
V
- Verdrängen
- Eine Fähigkeit des Feldes. Was gerade nicht verarbeitet werden kann, wird zur Seite geschoben und später verarbeitet. Ungünstig wird es bei dem, was offensichtlich ist und worum du dich kümmern musst. Darf ich verdrängen? Muss ich vergeben?
- Vergeben
- Für mich ein starkes Wort, das nur passt, wo jemand wirklich etwas zerstört hat. Wer vergibt, sagt dem eigenen System, es sei nicht so schlimm gewesen. Ob du vergibst, entscheidest du. Darf ich verdrängen? Muss ich vergeben?
- Verstand
- Die andere Art, Eindrücke zu deuten, neben der Intuition. Die Intuition zeigt etwas, der Verstand schaut es aus verschiedenen Blickwinkeln an und stellt die Fragen dazu. Was Intuition ist
W
- Wahrnehmung
- Was du bei dir oder bei anderen aufnimmst. Für mich die Voraussetzung, nicht das Ziel. Sie wird klarer, je mehr du bei dir bist. Fester Boden statt Sumpf
- Wechselwirkung
- Was zwischen zwei Menschen bei einer Begegnung geschieht. Es ist eine Begegnung, keine Übertragung, so wie die Sonne dich wärmt, ohne dass etwas von ihr zu dir übergeht. Handauflegen, ohne Energie zu übertragen
- Wiederholen
- Dieselben Übungen immer wieder machen, jedes Mal mit einem anderen Verständnis. Darum bleiben die Übungen in den Workshops gleich, auch für alle, die zum zweiten Mal kommen. Kann ich das lernen?
Z
- Zu früh deuten
- Eine Geschichte erzählen, bevor die Beobachtung abgeschlossen ist, wie bei einem Film, dessen Ende du nach zehn Minuten zu kennen glaubst. Es passiert gerade denen, die viel wahrnehmen. Warum auch gute Wahrnehmung sich irren kann
- Zwei Minuten bei dir
- Die Pause zwischen den Übungen in «Wahrnehmen lernen». Bevor du wieder auf dein Gegenüber schaust, bist du zwei Minuten bei dir, ohne über das Wahrgenommene nachzudenken. Was im Workshop geübt wird
Wo es weitergeht
Was die Begriffe im Alltag eines Workshops bedeuten, steht unter Häufige Fragen. Woher die Erklärungen stammen und was mein Wortlaut ist, steht unter Woher die Aussagen stammen.