Start · Forschung
Über mich
Wer ist der Mensch, der dein Energiefeld liest? Ich bin Rico Brunner, ich arbeite seit 1998 in meiner Praxis in St. Gallen, und ich habe lange gebraucht, bis ich wusste, wie ich arbeiten will.
Forschung · über mich
Mir ging es nie darum, besondere Dinge wahrzunehmen. Mir ging es um den Menschen.
Hier erzähle ich, woher ich komme und was mir wichtig ist.
Eine Kindheit, in der niemand über Energien sprach
Als Kind habe ich mich nie als anders empfunden. Ich merkte zwar, dass ich manches anders bewertete und anders damit umging als andere. Gestört hat mich das nicht. Über das, was ich spürte, sprach ich nicht, weil in meinem Umfeld niemand über Energien oder Empfindungen sprach.
Mit etwa sechzehn fing ich an, mich mit meiner Wahrnehmung zu beschäftigen. Erst da fiel mir auf, dass viele Menschen anders wahrnehmen als ich. Bis dahin hatte ich gedacht, jeder nehme so viel wahr wie ich. Wer einen Tisch sieht, fragt ja auch niemanden, ob er den Tisch gesehen hat.
Warum ich anders arbeiten wollte
Als junger Mann lernte ich Menschen kennen, die mit Energien arbeiteten und ganz verschiedene Fähigkeiten hatten. Mir fiel auf, dass sie alle auf irgendeine Art unter ihren Gaben litten. Viele waren nach wenigen Sitzungen erschöpft. Sie konnten zwei Menschen am Tag empfangen und brauchten danach Ruhe.
So wollte ich nicht arbeiten. Ich arbeite gern viel und wollte mich nicht bremsen lassen. Darum begann ich zu beobachten, was ich brauche, um klar wahrzunehmen, ohne meine eigenen Empfindungen und meine Meinung hineinzulegen. Ich weiss noch, wie stolz ich war, als ich zum ersten Mal einen halben Tag lang Sitzungen geben konnte, von sieben Uhr morgens bis zwölf, und es mir danach noch gut ging.
Angefangen habe ich bei mir selbst
Früh habe ich gemerkt, dass ich zu viel gab. Ich war zu nett, zu lieb und grenzte mich zu wenig ab, und das ging nicht spurlos an mir vorbei. Einen Weg, der mir wirklich weiterhalf, fand ich lange nicht. Also schaute ich meine eigenen Energiefelder an und sah, dass manche von ihnen nicht mehr funktionierten.
Mit sechsundzwanzig kam eine Zeit, in der ich sehr viel wahrzunehmen begann, mehr, als ich tragen konnte. Ich blieb drei Tage zu Hause. Dann entschied ich mich: aufhören oder lernen, damit umzugehen. Ich entschied mich fürs Lernen und merkte, dass ich dafür stärker werden musste. Um Stärke geht es in meiner Arbeit seither immer wieder.
Aus dieser Zeit kommt auch der Wunsch, Menschen etwas weiterzugeben. Viele nehmen ihre Energiefelder nicht so fein wahr wie ich. Was ich bei mir verstanden hatte, wollte ich ihnen zugänglich machen.
Talent und viel Übung
Energiefelder zu lesen ist bei mir eine starke angeborene Fähigkeit. Allein hätte sie mich nicht weit gebracht. Den grösseren Teil haben Fleiss, Neugier und tausende Stunden Übung ausgemacht. Wenn ich ein Problem sehe, kann ich erst aufhören, wenn ich es verstanden habe.
«Das war mir alles nie wichtig, weil mir ging es eigentlich immer um den Menschen.»
Rico Brunner
Daran habe ich nie gearbeitet: wahrzunehmen, wie jemand aussieht, wo er sich gerade aufhält oder wie seine Wohnung aussieht. Solche Dinge interessieren mich nicht. Mich interessiert, wie ein Mensch funktioniert und was er braucht.
Stationen
- Etwa 16Mir fällt auf, dass andere anders wahrnehmen als ich.
- Junge JahreIch lese die gesammelten Werke von C. G. Jung. Mich prägt, wie er Fragen stellte.
- 1998Ich eröffne meine Praxis in St. Gallen.
- Die Jahre danachIch höre auf, Energie zu übertragen, und beobachte nur noch, bis ich verstehe, wie ich anders arbeiten kann. Mehr unter Mein Forschungsweg.
- 2013Mein Buch «Energiefeld-Instandsetzung» erscheint.
- 2016Ich spreche als Referent am HSP-Kongress in Münsingen bei Bern über meine Arbeit mit Energiefeldern.
- 2026Ich beginne, mein Wissen als Modell aufzuschreiben: Energyology.
Was mir wichtig ist
- Ehrlichkeit, auch wenn sie unbequem ist
- Lernen und Forschen, ein Leben lang
- Bodenständigkeit in meiner Arbeit
- Zeit für die Familie und für meine eigene Entwicklung
Wie ich bin, wenn ich nicht arbeite, erzähle ich im Bereich Arbeitsweise unter Wer ich bin, wenn ich nicht arbeite.
Fragen, die oft kommen
- Wo ist deine Praxis?
- In St. Gallen, seit 1998.
- Bist du ein Hellseher?
- Nein. Ich sehe keine Bilder und keine Aura. Ich nenne es Wahrnehmung: Ich nehme wahr, wie ein Energiefeld aufgebaut ist und wo es funktioniert oder nicht.
- Hast du ein Buch geschrieben?
- Ja. 2013 ist «Energiefeld-Instandsetzung» erschienen. Was ich seither weiter verstanden habe, beschreibe ich heute im Bereich Energyology.
- Wie viele Sitzungen hast du gegeben?
- Seit 1998 über 60'000.
Wo es weitergeht
Wie ich durch Beobachten zu meinem Wissen kam, steht unter Mein Forschungsweg. Wie ich heute arbeite, steht im Bereich Arbeitsweise.
Bereich Forschung · Version 1.0 · 23.10.2026