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Kann ich das lernen?

Ja, mit Zeit und Übung. Was ich in den beiden Workshops weitergebe, für wen sie gedacht sind und warum eine Sache, oft wiederholt, weiter trägt als viele verschiedene Kurse.

Workshop · Heilen lernen und Wahrnehmen lernen

Was ich tue, ist ein Handwerk. Ein Handwerk lässt sich lernen, mit Zeit und mit Übung.

In zwei Workshops gebe ich die Grundlage weiter. Beide beginnen bei dir selbst: Bevor du etwas bei anderen wahrnimmst oder für andere da bist, lernst du, bei dir zu bleiben.

seit 1998lese ich Energiefelder
über 60'000Sitzungen seit 1998
2 Workshopsje zwei Tage, vor Ort
2 × 5 Minutenam Tag reichen zum Weiterüben

Was ich in meiner Arbeit tue

Ich lese Energiefelder. Dafür brauche ich kein Foto und keine Geschichte, ich schaue das Energiefeld direkt an. Ich sehe, wie es funktioniert, wo es trägt und wo es überfordert ist. Seit 1998 sind so über 60'000 Sitzungen zusammengekommen.

Zwei Dinge tue ich dabei nie. Ich sende keine Energie, weil ein Energiefeld nur seine eigene Energie gut verarbeiten kann. Und ich zwinge kein Energiefeld in eine Richtung, die ich ausgesucht habe. Ich gebe eine Anregung, und was das Feld damit macht, entscheidet es selbst. Dieselben zwei Regeln gelten in den Workshops. Wie ich im Einzelnen arbeite, steht im Bereich «Arbeitsweise», links in der Leiste unter «Bereiche».

Warum Talent allein nicht reicht

Energiefelder zu lesen ist bei mir eine starke angeborene Fähigkeit. Allein hätte sie mich nicht weit gebracht. Ein Fussballspieler mit viel Talent spielt auch nicht gut, wenn er nicht jeden Tag trainiert. Geschliffen habe ich meine Fähigkeit in der Forschung und in den Sitzungen selbst.

Ricos Wortlaut

Ich glaube, es ist wie im Sport oder überall, Talent, das, was man mitbekommt, ist die eine Sache, dass man daraus macht, ist aus meiner Erfahrung fast wichtiger und viel entscheidender.

Rico Brunner

Mit etwa sechzehn ist mir aufgefallen, dass viele Menschen anders wahrnehmen als ich. Danach hat es lange gedauert, bis ich meiner Wahrnehmung trauen konnte.

Ricos Wortlaut

Und im Nachhinein hat es für mich zehn Jahre gedauert, bis ich wirklich meine Wahrnehmung massiv im Griff hatte. Das waren aber zehn Jahre, wo ich pro Tag mindestens acht Stunden mich nur mit Wahrnehmung auseinandergesetzt habe.

Rico Brunner, Workshop

Das musst du nicht nachmachen. Es zeigt nur, wie viel Übung hinter etwas steckt, das von aussen leicht aussieht.

Ich bin überzeugt, dass sich lernen lässt, was ich tue. Jeder Mensch nimmt die Energie anderer Menschen wahr. Offen ist nur, ob er es bewusst tut und ob er unterscheiden kann, was er wahrnimmt. Wie weit du kommst, kann dir niemand versprechen, auch ich nicht. Was du mitbringst, spielt eine Rolle. Wie viel du übst, spielt eine grössere. Mehr dazu unter Ein Handwerk, keine Gabe.

Eine Sache, so oft, bis sie sitzt

Heute lernen viele Menschen sehr viele verschiedene Dinge. Ein Wochenende hier, eine Ausbildung dort, dann die nächste Methode. Ich nenne sie Ausbildungstouristen. Sie haben viel gesehen und wenig erlebt.

Viele Kurse, je einmal

  • jedes Wochenende etwas Neues
  • vieles gesehen, wenig selbst erlebt
  • am Schluss vieles ein wenig, nichts so, dass es trägt

Eine Sache, wiederholt

  • dieselbe Übung, immer wieder
  • jedes Mal ein anderes Verständnis
  • Schritt für Schritt, bis die Basis sitzt

Wie das zweite aussieht, zeigt ein Jongleur.

Ricos Wortlaut

Wenn ich aber nur mit einem Ball anfange jonglieren zu lernen, danach mit zwei, dann mit drei, mit vier und so weiter weiter mache zu üben, dann kann ich irgendwann mit sieben Bällen jonglieren, weil ich Schritt für Schritt vorgegangen bin

Rico Brunner
1 Ball2 Bälle3 Bälle4 Bälle5 Bälle6 Bälle7 Bälle
Vom ersten Ball zum siebten. Wer eine Stufe überspringt, lässt die Bälle fallen. Schematisch.

So lernst du auch in den Workshops. Die Übungen bleiben gleich. Wer zum zweiten oder dritten Mal kommt, macht dieselben Übungen wie beim ersten Mal und versteht sie jedes Mal anders.

Ricos Wortlaut

Und es geht darum, das Ganze zu wiederholen, um das Verständnis zu fördern und nicht um fancy Dinge zu lernen, wo man keine Ahnung hat, weil man die Basis nicht umsetzen kann.

Rico Brunner, Gespräch über den Workshop

Das Spektakuläre fehlt mit Absicht. Wer etwas anwendet, das er nicht versteht, kann sich und anderen schaden.

Zwei Workshops, ein Anfang

Früher war es ein einziger Workshop, und er dauerte vier Tage. Ich habe gemerkt, dass zu viele Übungen auf einmal müde machen und dann weniger ankommt. Heute sind es zwei Workshops zu je zwei Tagen, jeder mit seinem eigenen Thema.

Workshop · zwei Tage

Heilen lernen

Bei dir bleiben, stark werden und für andere da sein, ohne selbst Schaden zu nehmen. Geübt werden das Bei-sich-selber-Sein und das Handauflegen, ohne Energie zu übertragen.

Zum Workshop «Heilen lernen»

Workshop · zwei Tage

Wahrnehmen lernen

Wahrnehmen, klar benennen, unterscheiden und prüfen. Geübt wird vor allem zu zweit: fragen, aufschreiben, hinterfragen, neu fragen.

Zum Workshop «Wahrnehmen lernen»

Gemeinsam ist beiden der Anfang. Bevor du etwas bei anderen wahrnimmst, lernst du, bei dir selbst zu bleiben. Das Wahrnehmen kommt mit Absicht zuletzt. Ohne festen Stand wird die Wahrnehmung grösser, die Unterscheidung aber nicht besser, und das überfordert.

Bei dir bleibendie Grundübung, jeden TagFester Standder Boden, auf dem alles stehtWahrnehmen, helfenerst wenn der Stand trägt
Die Reihenfolge in beiden Workshops, von unten nach oben. Schematisch.

Bei der Feuerwehr und bei der Polizei gilt eine einfache Regel: Du hilfst nur, wenn du dabei selbst nicht in Gefahr gerätst. Auf dieser Regel baut «Heilen lernen» auf. In «Wahrnehmen lernen» bist du nach jeder Übung zwei Minuten bei dir, bevor die nächste beginnt. Warum dieser Boden so wichtig ist, steht unter Fester Boden statt Sumpf, die Grundübung selbst unter Bei dir selber sein.

Ricos Wortlaut

Es geht nicht darum, dass ihr mich kopiert, sondern dass ich euch einen Mechanismus mitgebe, das euch hilft, euren eigenen Weg zu finden und auch zu gehen und dabei stabil zu bleiben.

Rico Brunner, Workshop
Heilen lernenWahrnehmen lernen
Worum es gehtbei dir bleiben, stark werden, für andere da sein, ohne Schaden zu nehmenwahrnehmen, klar benennen, unterscheiden und prüfen
Was geübt wirdbei sich selber sein, Handauflegen ohne Übertragung von Energiewahrnehmen, aufschreiben, Fragen stellen, hinterfragen
Wie geübt wirdin kurzen Blöcken, mit Platzwechsel dazwischenvor allem zu zweit, dazwischen jedes Mal zwei Minuten bei dir
Dauerzwei Tagezwei Tage
Nächster Termin28. und 29. November 2026, REVIER Säntispark, Abtwil bei St. Gallensteht noch nicht fest

Wie viel Übung es braucht

Das hängt davon ab, was du willst.

Für dich selbst

Nach dem Workshop rate ich zu zweimal am Tag ein paar Minuten. Mehr ist dabei nicht besser. Es braucht wenig, aber das Richtige im richtigen Moment.

Für die Arbeit mit anderen

Dann braucht es viel Übung, egal wie viel Talent du mitbringst. Hin und wieder üben reicht nicht. Es braucht Konsequenz: dranbleiben, auch an Tagen, an denen nichts vorwärtszugehen scheint.

Wer mit anderen Menschen arbeiten will, wird zuerst selbst stark. Für eine Teilnehmerin habe ich in einem Workshop einmal vorgerechnet, wie lange das bei ihr dauern könnte. Es steht unter Wenn du selbst mit Menschen arbeiten willst. Wie das tägliche Üben aussieht, steht unter Zu Hause weiterüben.

Für wen die Workshops sind

Die Menschen in meinen Workshops kommen aus ganz verschiedenen Richtungen. Manche stecken in einer schweren Zeit und wollen lernen, bei sich zu bleiben, wenn rundherum viel los ist. Manche haben ihren Boden gefunden und wollen ihn halten. Andere stehen fest und wollen weiter, vielleicht auch einmal mit anderen Menschen arbeiten. Oft ist es bei einem Menschen alles zugleich, je nachdem, ob es um die Familie, eine Beziehung oder den Beruf geht.

Eine Vorbildung brauchst du nicht. Im selben Raum sitzen Menschen mit eigener Praxis, Menschen mit viel Erfahrung in anderen Methoden und Menschen, die zum ersten Mal von Energiefeldern hören. Eine Bedingung für die Teilnahme stelle ich nicht. Wichtiger als das Vorwissen ist, ob du deine eigenen Grenzen siehst. Mehr dazu unter Woran du deine eigene Grenze erkennst.

Wie sich ein Workshoptag anfühlt

Die Übungen sind unspektakulär. Ein Tag hat bei mir in der Regel diesen Rhythmus:

Ankommen bei dirDu sitzt und bist bei dir. Mehr nicht.
Kurze ÜbungenEin paar Minuten, dann Platzwechsel, dann noch einmal.
Neues dazuErst wenn der Stand trägt: Handauflegen oder Wahrnehmen zu zweit.
FragenZwischen den Übungen ist Zeit für alles, was dich beschäftigt.

Wer sich besonders anstrengt, kommt dabei meistens weniger weit. Darum sage ich in den Übungen oft, dass sich niemand bemühen soll. Fehler gibt es keine:

Ricos Wortlaut

Es geht nur ums Üben. Ihr müsst nichts richtig machen, ihr müsst nur üben.

Rico Brunner, Workshop

Vielleicht hast du am Ende des Workshops das Gefühl, nichts gespürt zu haben. Das ist erlaubt, und es heisst nicht, dass nichts geschehen ist. Manche haben mir ein halbes Jahr später gesagt, dass sie jetzt verstehen, was ich gemeint habe. Mehr dazu unter Wenn du nichts wahrnimmst.

Erlebnisse und Unterhaltung biete ich in den Workshops nicht an. Mir geht es um Stabilität und Stärke, und die Regel dahinter heisst: Was du übst, darf dich nicht schwächen.

Warum ich Workshops gebe

Lange wollte ich gar keine Workshops geben. Ich hatte Sorge, etwas zu zeigen, das Menschen am Ende eher schadet als nützt. Dann habe ich einen Weg gefunden, der das vermeidet: Ich gebe die Basis weiter, und wer sie lange genug übt, kommt von selbst weiter.

Ricos Wortlaut

Und darum ist eigentlich das entstanden, dass ich den Leuten die Basis mitgebe und die, die die Basis genügend lange machen, die kommen dann von alleine weiter.

Rico Brunner, Workshop

Was mich dabei freut, ist der Moment, in dem jemand anders hinschaut als vorher. Nicht weil ich es ihm gesagt habe, sondern weil er es selbst gesehen hat.

Fragen, die oft kommen

Muss ich einen Workshop besuchen, um hier etwas mitzunehmen?
Nein. Die Grundübung unter Bei dir selber sein kannst du heute ausprobieren. Im Workshop übst du sie mit anderen, unter Anleitung, und kannst deine Fragen stellen.
Mit welchem Workshop fange ich an?
Beide beginnen bei derselben Grundübung, du kannst mit jedem anfangen. Willst du vor allem bei dir bleiben können, passt «Heilen lernen». Beschäftigt dich deine Wahrnehmung, passt «Wahrnehmen lernen». Mehr unter Wo du anfangen kannst.
Brauche ich Vorwissen oder eine Ausbildung?
Nein. Wichtiger ist, ob du deine eigenen Grenzen siehst. Mehr unter Woran du deine eigene Grenze erkennst.
Lerne ich dort, so zu arbeiten wie du?
Du lernst die Basis. Wie weit du damit kommst, hängt vor allem davon ab, wie lange du übst. Mehr unter Wenn du selbst mit Menschen arbeiten willst.
Kann ich denselben Workshop zweimal besuchen?
Ja, und viele tun das. Die Übungen bleiben gleich, dein Verständnis ändert sich.
Was kostet ein Workshop?
Die Preise stehen auf der Webseite.

Weitere Antworten findest du unter Häufige Fragen.

Wie du dich hier zurechtfindest

Links in der Leiste stehen unter «Die beiden Workshops» je eine ausführliche Seite zu «Heilen lernen» und zu «Wahrnehmen lernen». Darunter folgen die Grundlage, die für beide gilt, und alles zum Nachschlagen. Oben in der Kopfzeile führen die Reiter zu den Themen jedes Workshops und zu dem, was nach dem Workshop kommt. Unten auf jeder Seite geht es der Reihe nach weiter. Du kannst auch bei der Frage beginnen, die dich gerade beschäftigt; dabei helfen Wo du anfangen kannst und die Suche oben. Die Wörter mit einer bestimmten Bedeutung stehen unter Begriffe von A bis Z.

Kennung start · Version 1.0 · 23.10.2026