Wie Rico Brunner arbeitet · dein Feld finden und lesen
Rico erkennt dein Feld an seiner Signatur. Dann schaut er, wo es nicht funktioniert, und legt nichts hinein, was er nicht sieht.
Es ist eine Wahrnehmung, die er seit seiner Kindheit hat und seit 1998 in seiner Arbeit schult. Von aussen prüfen lässt sie sich nicht, und das sagt er auch.
Woran Rico dein Feld erkennt
Jeder Mensch hat nach Ricos Wahrnehmung eine eigene Energiefeldsignatur. Sie ist so unverwechselbar wie ein Fingerabdruck. Er sagt, sie sei aus seiner Wahrnehmung «unmöglich zu verwechseln».
Eine Spur dieser Signatur kommt mit allem mit, was du tust. Das gilt für eine E-Mail genauso wie für eine Bestellung. Rico ist darauf spezialisiert, an sehr wenig davon zu erkennen, wessen Feld es ist. Dann sucht er das Feld selbst.
«Und wenn man die Fernbehandlung bestellt, dann bekomme ich über die Bestellung der Fernbehandlung alle Informationen, die ich brauche.»
Rico Brunner
Dein Name und dein Geburtsdatum sind für die Verwaltung da. Für das Lesen tragen sie nach Rico nichts bei: «In einem Namen hat es keine Informationen, im Geburtsdatum hat es keine Informationen, die individuell sind.» Was trägt, ist die Handlung, mit der du dich meldest.
Die Signatur ist dabei nicht starr. Sie verändert sich mit deinem Feld, weil es lernt, reagiert und sich entwickelt. Darum liest Rico jeden Tag neu, statt sich auf ein Bild von gestern zu verlassen.
Deine Bestellung trägt eine Spur deiner Signatur. Daran erkennt Rico dein Feld und liest, wo es nicht funktioniert. Nicht nötig sind ein Foto, dein Ort, ein Vorgespräch und deine Vorgeschichte.
Warum dein Ort keine Rolle spielt
Ein Körper ist an einem Ort. Ein Energiefeld kennt nach Rico diese Art von Abstand nicht. Er erinnert an etwas, das viele kennen: dass man die Zuneigung eines Menschen spüren kann, der gar nicht im selben Raum ist. Er nennt das selbst abstrakt, und so ist es auch.
Gefunden wird dein Feld über seine Signatur, nicht über eine Adresse. Darum läuft die Arbeit auch, wenn du in den Ferien bist, umziehst oder einen vollen Tag hast. Du musst dafür nicht still sitzen und nicht erreichbar sein.
«Und das Gute ist, ich kann auch arbeiten, wenn jemand viel Stress hat, wenn jemand keine Zeit hat, wenn jemand in den Ferien ist, wenn jemand einen Umzug macht und weiter wegzieht von mir oder egal wo.»
Rico Brunner
Beim Lesen gibt es für ihn auch keine Uhr. Er beschreibt den Zustand, in dem er arbeitet, als eine Zeit, die «wie angehalten» ist, «wie ein Standbild». Im Feld gebe es Prozesse, aber keine Zeit im gewohnten Sinn.
Was er sieht, wenn er hinschaut
Rico sieht keine Bilder, keine Farben und keine Aura. Er sagt, er könne die Aura sehen, wenn er wolle. Er arbeitet aber lieber dort, wo es nichts mehr zu übersetzen gibt. Eine Farbe müsste er deuten, und jede Deutung kann falsch sein. Was er sieht, ist nach seinen Worten schon ausgewertet.
Sein Vergleich ist ein Automechaniker, der den Motor anschaut, oder ein Programmierer, der im Quellcode liest. Wer den Code liest, sieht nicht, was das Programm im Leben eines Menschen bedeutet. Er sieht, wo es klemmt und warum.
«Also man kann sagen, wenn ich ein Energiefeld als Ganzes betrachten wollen würde, das würde Monate dauern. Und darum bin ich gezwungen, nur die Bereiche anzuschauen, die nicht funktionieren.»
Rico Brunner
Das Erfassen selbst geht schnell. Das Erklären dauert länger, und Rico sagt offen, dass ihm das Sehen leichter fällt als das Beschreiben.
«Das Erfassen des Energiefeldes braucht für mich nur einen Bruchteil einer Sekunde. Das Erklären, was ich in diesem Bruchteil der Sekunde erfasse, das wiederum dauert dann Minuten»
Rico Brunner
Was Rico liest
- wie dein Feld funktioniert
- die Stellen, die nicht funktionieren
- wie eine Stelle funktionieren würde
- in welcher Reihenfolge es weitergeht
- wo welcher Teil gerade steht
Was er nicht liest
- wo du bist
- deine Lebenssituation
- dein Aussehen
- die Inhalte deines Lebens
Der letzte Punkt links betrifft alle, die hier lesen. Ob du gerade eine schwere Zeit hast, halten willst, was du erreicht hast, oder weiterkommen möchtest: Rico liest dein Feld jedes Mal auf dieselbe Weise. Er sieht dabei, dass verschiedene Teile verschieden weit sind. Mehr dazu unter Hilfe, Stabilität, Entwicklung.
Woher diese Wahrnehmung kommt
Rico hat diese Wahrnehmung seit seiner Kindheit. Für ihn war sie normal. Erst als Jugendlicher merkte er, dass andere nicht sehen, was er sieht. Seither baut er sie aus, nach eigener Angabe aus der Ruhe und aus Neugier, nicht aus einer Technik.
«Auch heute, wo ich einiges älter bin, arbeite ich immer noch auf dem Prinzip der natürlichen Wahrnehmung. Das heisst, aus der Stabilität heraus, aus meiner natürlichen Neugier heraus, entwickelt sich meine Wahrnehmung stetig weiter»
Rico Brunner
Die Begabung ist die Voraussetzung. Allein würde sie nicht reichen. Rico betont die Übung: Er habe in seinem Leben tausende Stunden geübt, und dazu kommen über 60'000 Sitzungen seit 1998. Das Wort «Hellsicht» vermeidet er, weil es nach Esoterik klingt. Er spricht von Wahrnehmung.
Dazu gehört ein fotografisches Gedächtnis für Energiefelder. Was er an deinem Feld einmal gesehen hat, behält er. So sieht er, wie es heute steht und wie es sich seither bewegt hat.
«wenn ich heute ein Energiefeld betrachte, dann will ich wissen, wie hat das Energiefeld gestern, vorgestern, vor einer Woche, vor einem Monat ausgeschaut?»
Rico Brunner
Hinschauen, ohne dass dein Feld es merkt
Am Anfang seiner Arbeit stiess Rico auf ein Problem, das man nicht erwarten würde. Wenn er sich zu stark auf ein Feld konzentrierte, sah er es nicht mehr so, wie es war. Das Feld passte sich an und ging mit ihm in einen Bezug. Er hätte dann seine eigene Wirkung gelesen statt dein Feld.
«Und darum musste ich lernen, so stark bei mir selber zu sein, so stark in meiner Mitte zu bleiben, dass ich Energiefelder beobachten konnte ohne dass die Energiefelder diese Beobachtung bemerkt haben»
Rico Brunner
Daraus sind zwei Arten des Hinschauens geworden, und ihre Reihenfolge ist fest. Zuerst liest er, ohne dass dein Feld es bemerkt. Erst wenn er verstanden hat, wo eine Stelle nicht funktioniert und warum, schaut er sie bewusst an. Dann wird sein Verständnis für dein Feld sichtbar.
Nach Ricos Beschreibung. Die Gliederung in drei Felder ist eine Darstellungshilfe.
Sehen, was da ist, und nichts dazulegen
Das Wichtigste an seinem Lesen ist für Rico nicht die Reichweite, sondern die Disziplin. Unser Gehirn ergänzt, was es nur halb sieht. Am Waldrand wird aus einem grossen Schatten schnell ein Bär. Im Wald kann das Leben retten. Beim Lesen eines Feldes verzerrt es das Bild.
«Nicht zu interpretieren, sondern die Kraft zu haben, die Disziplin zu haben, zu beobachten, bis man bis zum Schluss sieht, was es wirklich ist und man nicht durch eine Interpretation das Bild der Energiefelder verzerrt.»
Rico Brunner
Für sich selbst lässt Rico darum nur zwei Antworten zu. Wenn er eine Wand anschaut und sieht, dass sie aus Holz ist, weiss er es. Sieht er es nicht, sagt er: keine Ahnung, könnte auch etwas anderes sein. Dann spekuliert er nicht. Seiner Wahrnehmung vertraut er auch nicht blind. Er kontrolliert sie die ganze Zeit.
Darum läuft die Fernbehandlung ohne Vorgespräch. Was du erzählst, deine Vermutung, dein Anliegen, würde seinen Blick lenken. Menschen, die er gut kennt, kann er sogar schwerer lesen, weil der persönliche Eindruck dazwischenkommt.
«Wenn ich jemanden noch nie gesehen habe, der eine Fernbehandlung bestellt, muss ich meinen persönlichen Eindruck nicht ausblenden, weil er nicht da ist und kann mich somit voll auf die Wahrnehmung konzentrieren, auf das Lesen des Energiefeldes»
Rico Brunner
Und noch etwas liest er im Feld: die Reihenfolge. Nicht er bestimmt, was zuerst drankommt und wie schnell es gehen darf. Dein Feld zeigt es. Wie man lernt, solche Stellen überhaupt zu sehen, erzählt Rico mit einem Bild aus seiner Kindheit in den Bergen. Es steht unter Was Rico in deinem Feld liest.
«Und von dem her gebe nicht ich den Ton vor, sondern das Energiefeld gibt den Ton vor, wie schnell kann ich arbeiten, wo muss ich arbeiten, in welcher Reihenfolge, was muss gestärkt werden? Und das kann ich alles im Energiefeld lesen.»
Rico Brunner
Was er nicht sieht, und deine Geheimnisse
Rico sagt klar, wo seine Wahrnehmung endet. Er kann nicht sagen, wo du bist. «Was ich nicht sagen kann, ist, wo jemand ist.» Er kann auch nicht sagen, wie du lebst: «Und ich kann auch nicht sagen, die Lebenssituation.» Und er sieht dein Aussehen nicht. Dafür bräuchte er ein Foto, und das zeigt gerade nicht das Feld.
Viele fragen an dieser Stelle nach ihren Geheimnissen. Rico schaut auf die Stellen, an denen dein Feld nicht funktioniert, nicht auf die Inhalte deines Lebens. Wenn ein Feld etwas verbergen will, fällt ihm nur auf, dass da etwas nicht natürlich eingebunden ist. Was es ist und warum, sucht er nicht.
«Mich interessieren die Geheimnisse der Menschen nicht. Das finde ich langweilig.»
Rico Brunner
Spannend findet er etwas anderes: wie ein Feld funktioniert.
Was du prüfen kannst und was nicht
Ricos Wahrnehmung lässt sich von aussen nicht prüfen. Er sagt das selbst und rechnet damit, dass ihm manches davon niemand glaubt. Skepsis ist darum erlaubt, und du musst nicht daran glauben, damit er arbeiten kann.
Prüfen kannst du den Ablauf: was du angibst, was nicht nötig ist und ob das, was er beschreibt, zu dem passt, was du in deinem Alltag beobachtest. Wie das ohne Aufwand geht, steht unter Beobachten statt spüren.
Fragen, die oft kommen
- Muss ich offen dafür sein?
- Nein. Rico sagt, es brauche weder Offenheit noch Verschlossenheit. Wie schnell und wie gut er arbeiten kann, bestimmt nach seiner Beschreibung die Mechanik deines Feldes, nicht deine Einstellung.
- Merkt mein Feld, dass du hinschaust?
- Beim Lesen nicht. Rico hat gelernt, so zu beobachten, dass dein Feld es nicht bemerkt. Erst wenn er verstanden hat, warum eine Stelle nicht funktioniert, schaut er bewusst hin. Du selbst merkst von beidem in der Regel nichts. Warum, steht unter Warum du nicht alles spürst.
- Ist das Hellsehen?
- Rico verwendet das Wort nicht, weil es mit Esoterik verbunden wird. Er spricht von einer differenzierten Wahrnehmung. Er sieht dein Feld, nicht deinen Ort, nicht deine Umstände und nicht, was du gerade tust.
- Soll ich ein Foto schicken oder mehr erzählen?
- Nein. Ein Foto zeigt, wie du aussiehst und gekleidet bist, nicht dein Feld. Ein Gespräch würde Eindrücke erzeugen, die beim neutralen Lesen stören. Was dich beschäftigt, darfst du trotzdem aufschreiben. Was damit geschieht, steht unter Dein Anliegen.
- Was ist, wenn Rico an einer Stelle nichts erkennt?
- Dann sagt er das so und füllt die Lücke nicht mit einer Vermutung. Gearbeitet wird an dem, was er sieht.
Wie es weitergeht
Was Rico tut, wenn er eine Stelle verstanden hat, erklärt Information statt Energie. Welche fünf Ebenen er in deinem Feld unterscheidet, steht unter Was Rico in deinem Feld liest. Mehr über seine Art zu lesen erzählt Rico selbst im Bereich Arbeitsweise.