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Energiefeld lesen
Woher ich weiss, woran ich bei dir arbeite, fragen mich viele. Ich lese es in deinem Energiefeld, wie in einem Buch. Alles, was ich tue, und alles, was ich dir sage, steht dort. Dieses Lesen, die Analyse, ist die Basis meiner ganzen Arbeit.
Arbeitsweise · Energiefeld lesen
Ich lese, wie dein Energiefeld funktioniert. Deine Geschichte, deine Gedanken und deinen Ort sehe ich darin nicht.
Erst wenn ich aufgeschrieben habe, was ich sehe, entscheide ich, wo ich arbeite.
Was ich sehe und was nicht
Ich sehe keine Bilder, keine Farben und keine Formen. Farben müsste ich erst übersetzen, und dabei könnte ich mich irren. Ich arbeite darum am liebsten dort, wo ich direkt sehe, wie ein Energiefeld funktioniert.
Wie ein Programmierer, der im Quellcode arbeitet und nur den Quellcode sieht, sehe ich die Funktionen deines Energiefeldes. Deine Geheimnisse, deine Gedanken und deine Lebensgeschichte sehe ich darin nicht.
«Was ich nicht sagen kann, ist, wo jemand ist.»
Rico Brunner
Auch deine Lebenssituation kann ich nicht ablesen. Ich sehe dein Energiefeld, nicht den Ort, an dem du gerade bist, und nicht, was du gerade tust.
Was ich nicht sehe
- Bilder, Farben und Formen
- deine Gedanken und deine Geheimnisse
- deine Lebensgeschichte
- wo du bist und was du gerade tust
Was ich sehe
- wie die Teile deines Energiefeldes zusammenspielen
- wie belastbar es ist und wie es sich selbst erholt
- wo es blockiert und wo etwas nicht eingebunden ist
- wie es sich seit dem letzten Mal entwickelt hat
Ob du bei mir bist oder weit weg
Für die Analyse spielt es keine Rolle, ob du in einer Sitzung bei mir bist oder ob ich in The Field (Fernbehandlung) aus der Ferne arbeite. Ich lese in beiden Fällen dein Energiefeld.
Jeder Mensch hat eine eigene Energiefeldsignatur, so unverwechselbar wie ein Rezept, das es nur einmal gibt. Darum finde ich dein Energiefeld, ohne dich zu kennen.
Mit deiner Bestellung kommt eine Spur dieser Signatur zu mir. Ich schaue zuerst deinen Namen an und wie du dich gemeldet hast. Kennen muss ich dich dafür nicht.
Erzählst du mir in einer Sitzung, was dich beschäftigt, nehme ich das ernst. Du erzählst mir dann aber, wie du es erlebst, also deine Symptome. Über die Ursachen sagt das nichts. Oft liegen deine Fragen genau dort, wo sich die Ursachen auswirken, und nicht dort, wo sie sitzen.
Dasselbe gilt für das, was du bei einer Bestellung als Anliegen angibst. Ich nehme es als dein Bedürfnis ernst. Für die Analyse blende ich es aus, damit ich nicht das suche, was ich erwarte.
Wie ich vorgehe
Zuerst schaue ich, wie sich dein Energiefeld seit dem letzten Mal entwickelt hat. Das kann ich, weil ich ein fotografisches Gedächtnis für Energiefelder habe. Ohne diese Fähigkeit könnte ich diese Arbeit nicht machen.
Dann betrachte ich das Energiefeld als Ganzes: wie die Teile zusammenspielen, wie belastbar es ist und wie es sich selbst erholt. Danach gehe ich in einem festen Ablauf von oben nach unten, vom Kopf über Herz, Bauch und Knie bis zum Fuss, wo das Fundament sichtbar ist. Dort sehe ich, ob es wächst oder schrumpft. Was ich sehe, schreibe ich auf.
Die Reihenfolge ist fest, die Fragen darunter sind es nicht. Wo ein Bereich unauffällig ist, gibt es dort nichts zu fragen. Fällt einer auf, entstehen sehr viele Fragen. Würde ich jedes Energiefeld mit denselben Fragen durchgehen, bekäme ich falsche Ergebnisse.
Während ich beobachte, verändere ich nichts. Ich bleibe bei mir, und dein Energiefeld merkt nicht, dass es angeschaut wird. Das Beobachten macht heute den grössten Teil der Analyse aus, die Schlüsse daraus nur einen kleinen.
Wie ich meine Wahrnehmung prüfe
Ich verlasse mich nicht einfach auf meine Wahrnehmung, ich kontrolliere sie die ganze Zeit. Jeden Befund halte ich gegen andere Möglichkeiten, denn ein und dasselbe Symptom kann ganz verschiedene Gründe haben. Bin ich mir nicht sicher, sage ich das offen, statt zu spekulieren und dir eine Vermutung als Befund zu verkaufen.
«Die grösste Gefahr im energetischen Arbeiten ist, dass man Annahmen trifft.»
Rico Brunner
Darum kommen in meiner Analyse keine Vermutungen über dein Leben vor. Wer etwas annimmt, sieht, was er erwartet. Dass ich an einer Stelle nichts erkenne, ist für mich ein zulässiger Befund, und dann sage ich genau das.
Was in einem Energiefeld zu lesen ist
Was ich in einem Energiefeld sehe, ordnet das Modell Energyology in fünf Ebenen. Jede beantwortet eine eigene Frage. Nicht jede Analyse braucht alle fünf; ich beschreibe, was für die wichtigsten Punkte gerade zählt.
Aufbau
Woraus besteht dein Energiefeld?
Aus vielen gleich gebauten Einheiten, die zusammen Verbünde und Bereiche bilden.
Funktionen
Was kann es?
Zum Beispiel stabil bleiben, Spannkraft halten und Gelerntes am richtigen Ort anwenden.
Wechselwirkungen
Wie wirken die Teile aufeinander?
Jede Einheit bezieht, was sie braucht. Die Wechselwirkungen halten das Ganze in Spannung.
Zustand
Wo steht es gerade?
Jeder Teil hat seinen eigenen Stand. Das Ganze ist nicht der Durchschnitt der Teile.
Mechanismen
Wie reagiert es auf eine Anforderung?
Was geschieht, wenn der Alltag etwas verlangt. Die Zeichnung unten zeigt den Ablauf.
Aus Stabilität, Spannkraft, den vorhandenen Funktionen und den Wechselwirkungen ergibt sich die Tragkraft: wie viel dein Energiefeld gerade tragen kann. Sie ist keine feste Grösse und wächst von Natur aus, solange das Energiefeld gut funktioniert. Trifft eine Anforderung auf sie, sind im Modell zwei Wege möglich.
Eine tragbare Anforderung muss niemand meiden, an ihr wächst ein Energiefeld. Zu viel auf einmal lässt es ausgleichen, und das kostet Kraft, die dann für die Entwicklung fehlt. Ausführlicher steht das unter Was Rico in deinem Feld liest.
Wo ich arbeite
Erst nach der Analyse entscheide ich, wo ich arbeite, und in der Regel ist das ein kleiner Punkt in deinem Energiefeld. Nicht jede Stelle, die nicht gut funktioniert, wirkt sich auf dein Leben aus. Ich arbeite zuerst dort, wo eine blockierte Stelle auch die Energiefelder um sie herum mit hineinzieht.
Mit den Jahren hat mich überrascht, wie wenig es braucht, wenn am richtigen Ort gearbeitet wird. Welcher Ort das ist, wähle nicht ich. Ich lese ihn ab.
«Man kann sagen, das Energiefeld der Klienten ist mein Boss und ich muss so arbeiten, wie das Energiefeld es mir vorgibt.»
Rico Brunner
Wenige Ursachen, viele Symptome
Meine Erfahrung zeigt, dass ein Mensch in der Regel ein bis höchstens drei Ursachen hat. Aus diesen wenigen Ursachen können sehr viele Symptome entstehen, fünfzig, siebzig und mehr, und sie verändern sich immer wieder. Wer nur den Symptomen nachgeht, hat darum ständig etwas Neues vor sich. Ich nenne das das Symptomkarussell.
Darum suche ich in der Analyse die Ursachen. Die Symptome sind ihre Folgen, und sie zeigen sich oft an einer ganz anderen Stelle als dort, wo sie entstehen. Darum kann es dauern, bis du von der Arbeit etwas merkst, und manches merkst du gar nicht. Wie das zusammenhängt, steht unter Wie du die Arbeit erlebst.
Was ich dir sage
Was ich dir sage, kommt aus dem, was ich sehe, und nicht aus dem, was ich mir für dich wünsche. Lieber sage ich etwas zu wenig als etwas, das ich nicht sicher weiss.
Ein Energiefeld, das funktioniert, schaut nach vorne
Spannend finde ich, dass Menschen, deren Energiefelder funktionieren, oft sehr schnell vergessen, wo ihre Probleme gewesen sind. Ein intaktes Energiefeld ist auf Weiterentwicklung ausgerichtet. Es wird stärker, geht weiter und schaut nicht mehr zurück.
Eine Analyse ist kein Urteil über dich
Manche kommen in einer schweren Phase. Andere wollen halten, was sie erreicht haben, und wieder andere wollen weiterkommen. Im Energiefeld sehe ich oft alles zugleich: privat das eine, in der Beziehung das andere, im Beruf ein Drittes. Ein Energiefeld steht nicht als Ganzes an einem Ort, jeder Teil hat seinen eigenen Stand.
Darum lese ich bei allen gleich sorgfältig. Ob es gerade schwer ist oder gut läuft, ändert nichts daran, wie ich hinschaue. Es ändert nur, was ich sehe und wo ich anfange.
Fragen, die oft kommen
- Siehst du meine Gedanken oder meine Geheimnisse?
- Nein. Ich sehe, wie dein Energiefeld funktioniert, nicht was du denkst und nicht, was du erlebt hast.
- Spielt es eine Rolle, wo ich wohne?
- Nein. Für die Analyse ist es gleich, ob du bei mir bist oder weit weg. Ich finde dein Energiefeld über seine Signatur.
- Warum willst du nicht wissen, was mich beschäftigt?
- Ich nehme es ernst. Für die Analyse blende ich es aus, weil du mir erzählst, wo es sich zeigt, und ich suche, wo es entsteht. Wie das bei der Bestellung läuft, steht unter Zwei Wege, die sich nicht kreuzen.
- Muss ich offen dafür sein?
- Nein. Es braucht weder Offenheit noch Verschlossenheit. Wie ich arbeiten kann, hängt von der Mechanik deines Energiefeldes ab, nicht von deiner Einstellung.
- Merkt mein Energiefeld, dass du hinschaust?
- Beim Lesen nicht. Ich beobachte so, dass es davon nichts bemerkt, und verändere dabei nichts.
- Was ist, wenn du an einer Stelle nichts erkennst?
- Dann sage ich das so. Eine Lücke fülle ich nicht mit einer Vermutung.
Wo es weitergeht
Was du von der Arbeit spürst und wovon das abhängt, steht als Nächstes unter Wie du die Arbeit erlebst. Warum ich an den Ursachen arbeite, steht unter An den Ursachen arbeiten. Was nach der Analyse geschieht, wie ich jeden Schritt vorher durchspiele, steht unter Prozessorientiert arbeiten.
Wie das Finden und Lesen in The Field (Fernbehandlung) Schritt für Schritt abläuft, steht dort unter Wie Rico dein Feld findet und liest.
Bereich Arbeitsweise · Version 1.0 · 23.10.2026