Wie Rico Brunner arbeitet · Information statt Energie
Rico gibt deinem Feld keine Kraft. Er gibt ihm etwas zum Lernen, und dein Feld nimmt nur, was zu ihm passt.
Das ist Ricos Beschreibung dessen, was er seit 1998 bei seiner Arbeit beobachtet. Ein Beweis im wissenschaftlichen Sinn ist es nicht.
Ein Gespräch zwischen zwei Energiefeldern
Rico beschreibt die Fernbehandlung wie ein Gespräch, in dem jeder bei sich bleibt. Er schaut dein Feld an und versucht zu verstehen, warum es an einer Stelle nicht funktioniert. Dabei bleibt er ruhig in seiner eigenen Kraft. Dein Feld bemerkt diese Ruhe und richtet sich daran aus.
Dein Feld lernt aus diesem Gespräch, so beschreibt es Rico, und kann danach besser funktionieren. Gesprochen wird dabei nicht. Rico macht das mit einer Szene greifbar, die er selbst erzählt.
Ein junger Mensch sitzt im Zug. Im Abteil nebenan erzählen zwei Erwachsene, die viel erlebt haben, aus ihrem Leben. Er hört zu und denkt sich dabei:
«Das haben die so gemacht. Das finde ich noch spannend. Das merke ich mir.»
Rico Brunner
Niemand im Nebenabteil gibt eine Anweisung. Niemand richtet sich an den Zuhörer. Er nimmt mit, was ihn anspricht, und lässt den Rest liegen. Rico sagt es an anderer Stelle noch genauer: Das Feld des Gegenübers habe begonnen, ihn zu «belauschen». Der Vorgang geht von deinem Feld aus, nicht von ihm.
Dieses Gespräch hat drei Stufen.
Nach Masterclass 4-4g. Die Gliederung in drei Stufen ist eine Darstellungshilfe.
Was «Information» hier heisst
Keine Botschaft, kein Gedanke, den du hören müsstest, und keine Energie. Gemeint ist Ricos Verständnis davon, wie eine Stelle in deinem Feld funktionieren würde. Er betrachtet dein Feld mit diesem Verständnis, und dein Feld beginnt, es zu übernehmen.
«Ich übertrage es nicht, ich stelle es zur Verfügung, die Information, und das Energiefeld bemerkt es und kopiert es.»
Rico Brunner
Wann er so hinschaut, ist nicht beliebig. Zuerst liest Rico dein Feld so, dass es nichts davon bemerkt. Erst wenn er verstanden hat, wo das Problem liegt, betrachtet er die Stelle bewusst, mit dem, was er erarbeitet hat. Wie dieses unbemerkte Lesen geht, steht unter Wie Rico dein Feld findet und liest.
Dein Feld lernt dabei nicht über den Kopf. Darum muss Rico dir nichts erklären, und du musst nicht verstehen, was er tut. Er sagt es trocken:
«Diese Informationen können nicht mündlich ans Energiefeld übertragen werden, weil das Energiefeld ja kein Hirn hat.»
Rico Brunner
Dein Feld nimmt nur, was zu ihm passt
Im Modell wird Information im Feld nicht verteilt, sondern bezogen. Ein Teil deines Feldes merkt, dass etwas da ist, schaut es sich an und übernimmt das Prinzip, angepasst an seine eigene Art. Was nicht passt, filtert es aus.
Ricos Verständnis wird zur Verfügung gestellt. Dein Feld schaut es an. Was passt, übernimmt es auf seine eigene Art. Was nicht passt, filtert es aus. Nichts wird hineingeschoben.
Darum kann niemand deinem Feld etwas einbauen, das nicht zu dir gehört. Und darum wird dein Feld nie eine Kopie von Rico, sondern bleibt deines. Rico nennt das inspirieren:
«Ich inspiriere das Energiefeld, ohne es zu steuern, ohne es zu manipulieren.»
Rico Brunner
- Dein Feld entscheidet. «Das System entscheidet selbst, ob es die Info will.»
- Deine Richtung bleibt deine. «Das Energiefeld gibt die Richtung vor, nicht ich.»
- Wenig, am richtigen Ort. «Weniger ist mehr, dafür am richtigen Ort.»
Warum Rico vorher prüft und klein bleibt
Eine Information kann auch falsch sein. Rico beschreibt die Gefahr offen: Man kann einem Feld die falsche Information am falschen Ort geben. Ein überfordertes Feld kann das nicht überprüfen und beginnt dann, sich am falschen Ort zu entwickeln.
Darum spielt er vorher durch, wie dein Feld reagieren würde. Er nennt das Simulation, eine Art Trockenübung im Feld. Erst wenn sie stimmt, arbeitet er. Wie die vier Schritte eines Tages zusammenhängen, steht unter Jeden Tag vier Schritte.
«Das heisst, ich schaue, wie würde das Energiefeld reagieren, wenn ich so arbeite, wenn ich so arbeite. Das gibt ein Ausloten.»
Rico Brunner
Ob eine Information gepasst hat, prüft Rico danach an vier Punkten. Sie stammen aus seinem Modell.
Bedarf
Analyse und Simulation haben gezeigt, dass es diese Information an dieser Stelle braucht.
Aufnahme
Dein Feld hat sie wirklich bezogen und nicht nur bemerkt.
Funktion
Die Funktionsfähigkeit deines Feldes bleibt dabei erhalten.
Eigene Bewegung
Dein Feld arbeitet danach mit eigener Kraft weiter.
Fehlt einer der Punkte, war es die falsche Information oder der falsche Zeitpunkt. Dann setzt Rico neu an. Auch darum arbeitet er in kleinen Schritten. Er hat gelernt, ein Feld so anzuschauen, dass er nur die Schritte sieht, die es gerade machen kann.
Warum oft zuerst Ruhe nötig ist
Ein Feld, das unter viel Druck steht, ist mit Ausgleichen beschäftigt. Rico beschreibt solche Felder als überreizt, unruhig, manchmal wie entzündet. In diesem Zustand kommt nichts an.
«Überreizte Energiefelder können keine Informationen aufnehmen.»
Rico Brunner
Darum arbeitet er oft an zwei Stellen zugleich: an den Ursachen und daran, dass dein Feld ruhiger wird. Beruhigen heisst für ihn dabei nicht unterdrücken. Es heisst, mit Ruhe an einem Feld zu arbeiten, damit es wieder aufnehmen kann. Wie viel Druck er wegnimmt und warum nie allen, erklärt Druck, Stärke und der Spielraum.
Das gilt in jeder Lage. Steckt jemand in einer schweren Phase, braucht sein Feld oft zuerst Ruhe, bevor es etwas beziehen kann. Wer halten will, was er erreicht hat, oder weiterkommen möchte, dessen Feld bezieht dieselbe Art Information, nur an anderen Stellen. Mehr dazu unter Hilfe, Stabilität, Entwicklung.
Wie Rico darauf gekommen ist
Früher hat Rico Energie gesendet, wie viele es tun. Als er damit aufhörte, wusste er zuerst nicht, wie er arbeiten sollte. Er konnte Felder nur lesen. Also nahm er sich Zeit zu verstehen, warum sie an einer Stelle festsitzen. Dabei bemerkte er, dass schon das Verstehen im Feld etwas auslöst. Er hat das viele Male wiederholt, um einen Zufall auszuschliessen.
Für die erste Stufe, das Dasein, hat er ein Bild, das jeder kennt: den Lachkrampf. Wer neben jemandem steht, der nicht mehr aufhören kann zu lachen, lacht mit. Niemand berührt ihn, niemand erzählt einen Witz. Ausgelöst wird etwas, das in ihm schon da ist.
«Diese Stärke, die ausgelöst wird, ist aber nicht eine Übertragung, sondern es ist ein Auslöser, der im Energiefeld des Menschen ausgelöst wird.»
Rico Brunner
Dafür muss Rico selbst bei sich sein, jedes Mal, wenn er arbeitet. Ein Feld reagiert nach seiner Beobachtung auf den Zustand dessen, der hinschaut. Er hat dabei auch gelernt, dass zu viel guter Wille stört:
«Ich habe bemerkt, wenn die Motivation zu helfen zu stark ist, dann will man zu viel, dann verliert man die Objektivität, dann ist man dem Klienten zu nahe und kann dadurch den Klienten eigentlich nicht mehr helfen.»
Rico Brunner
Warum keine Energie
Ein Feld, das von aussen Energie bekommt, gewöhnt sich nach Ricos Beobachtung daran. Es fährt seine eigene Produktion herunter und wird abhängig. Was ein Feld dagegen selbst lernt, bleibt ihm.
«Ich sende keine Energie, weil ich überzeugt bin, dass jeder Mensch genügend eigene Kraft hat und weil ich beobachtet habe, wenn Energie gesendet wird, dass das Energiefeld sich an die Energie gewöhnt, aufhört, eigene Energie zu produzieren, die Produktion runterfährt und dadurch geschwächt wird.»
Rico Brunner
Wenn Energie gesendet würde
- Kraft kommt von aussen und füllt eine Lücke
- das Feld fährt die eigene Produktion herunter
- ist die fremde Kraft verbraucht, braucht es neue
Information zur Verfügung stellen
- es kommt keine Kraft von aussen
- das Feld bezieht, was zu ihm passt
- was es gelernt hat, gehört ihm
Rico fasst den Grund in einem Satz: «Ein Energiefeld kann nur die eigene Energie optimal verarbeiten.» Aus demselben Grund arbeitet er ohne Manipulation. Er schiebt dein Feld nicht in eine Richtung, die er für richtig hält, auch nicht mit guter Absicht.
«Und darum ist einer der Grundsätze, Energiefelder zu manipulieren schadet dem Energiefeld selbst dann, wenn die Manipulation gut gemeint sein sollte.»
Rico Brunner
Warum ihm beides so wichtig ist, erzählt er im Bereich Arbeitsweise unter Keine Fremdenergie und Keine Manipulation.
Wo das im Modell steht
Rico hat die Kernlogik seines Modells so bestätigt: Das meiste geschieht über Stabilität. Druck wird weggenommen, die Stabilität des Feldes wird angeregt, und wo etwas fehlt, kommt Information dazu. Dazu kommen die Fähigkeiten, die dein Feld schon hat. Nur selten ist die neue Information allein das Entscheidende.
Das alles ist Ricos Beschreibung seiner Wahrnehmung. Die Bilder vom Nebenabteil und vom Lachkrampf helfen, es sich vorzustellen. Ein Beweis sind sie nicht.
Fragen, die oft kommen
- Kann Rico meinem Feld etwas einbauen, das ich nicht will?
- Nach seiner Beschreibung nicht. Dein Feld bezieht nur, was zu ihm passt, und filtert den Rest aus. Rico steuert es nicht und schiebt es in keine Richtung.
- Muss ich verstehen, was er tut?
- Nein. Die Information richtet sich an dein Feld, nicht an deinen Kopf. Du musst nichts lesen, nichts üben und nichts nachvollziehen.
- Verliert Rico Kraft, wenn er an vielen Feldern arbeitet?
- Er sendet keine eigene Energie. Er sagt selbst, dass ihm sonst die Energie fehlen würde und er auf Dauer Probleme im eigenen Leben bekäme. Was er zur Verfügung stellt, ist sein Verständnis.
- Ist jede fremde Energie in meinem Feld ein Problem?
- Nein. Ein kleiner Anteil gehört nach Rico zu jedem Feld, er spricht von 3 bis 5 Prozent. Damit kann ein Feld gut umgehen. Schwierig wird es nach seiner Beobachtung erst bei viel mehr.
- Warum spüre ich nichts, wenn mein Feld doch etwas aufnimmt?
- Weil vieles ausserhalb dessen liegt, was du wahrnimmst. Das ist kein Zeichen dafür, dass nichts geschieht, und auch keines für das Gegenteil. Mehr dazu unter Warum du nicht alles spürst.
Wie es weitergeht
Wie ein Tag der Fernbehandlung abläuft, steht unter Jeden Tag vier Schritte. Wie Rico dein Feld überhaupt findet und liest, erklärt Wie Rico dein Feld findet und liest.