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Keine Fremdenergie

Manche fragen mich, ob ich ihnen Energie schicke. Das tue ich nicht. Ich sende keine Energie und gebe keine Energie. Das ist einer meiner festen Grundsätze.

Arbeitsweise · Grundsatz

Ich sende keine Energie. Ich stelle deinem Energiefeld eine Information zur Verfügung, und was daraus entsteht, ist deine eigene Energie.

Ob dein Energiefeld die Information aufnimmt, entscheidet es selbst.

Warum fremde Energie nur scheinbar stärkt

Würde ich dir Energie senden, würde ich eine Lücke in deinem Energiefeld mit meiner Kraft auffüllen. Das wirkt im ersten Moment stärkend, hält aber nicht. Irgendwann ist meine Kraft in dir aufgebraucht, und dann brauchst du wieder neue.

Dazu kommt ein Kreislauf. Ein Energiefeld, das fremde Energie bekommt, erzeugt selbst weniger. Dann braucht es noch mehr von aussen und erzeugt noch weniger. So wird es abhängig und verlernt, eigene Energie zu bilden. Manche Menschen erleben das so, dass sie sagen: «Ich bin nicht mehr ich selbst» oder «Ich fühle mich ferngesteuert».

«Ein Energiefeld kann nur die eigene Energie optimal verarbeiten.»

Rico Brunner

Fremde Energie geht zwar hinein und scheint zu passen, aber sie passt doch nicht ganz. Stark wird ein Mensch auf längere Sicht nur mit der Energie, die sein eigenes Energiefeld selbst erzeugt.

So arbeite ich nichtFremde Energiefüllt eine Lücke aufAufgebrauchtdas Feld braucht neueAbhängiges erzeugt selbst wenigerund wieder von vornSo arbeite ichEine Informationzur Verfügung gestelltDein Energiefeldschaut sie an, entscheidetEigene Energiewas entsteht, gehört dirnichts wird hineingeschoben, nichts wird übertragen
Fremde Energie oder eine Information, die dein Energiefeld selbst bezieht. Schematisch: Die Zeichnung zeigt eine Logik, keinen Zeitverlauf.

Was ich stattdessen tue

Ich stelle deinem Energiefeld eine Information zur Verfügung. Ich übertrage sie nicht. Dein Energiefeld bemerkt sie und baut danach das Eigene auf. So schaut ein Kind zu, wie jemand eine Aufgabe löst, die es selbst noch nicht kann, und versucht es dann selbst.

Welche Information das ist, wähle nicht ich nach meinem Geschmack. Ich stelle die zur Verfügung, die dein Energiefeld braucht, um weiterzukommen. Ob es sie nimmt, entscheidet es selbst. Was dabei entsteht, ist darum immer deine eigene Energie.

Was ich nie tue

  • dir Energie senden oder geben
  • eine Lücke in deinem Energiefeld mit meiner Kraft auffüllen
  • eine Information in dein Energiefeld hineindrücken
  • die Information nach meinem Geschmack wählen

Was ich tue

  • dein Energiefeld lesen und verstehen, was es als Nächstes braucht
  • ihm genau diese Information zur Verfügung stellen
  • es selbst entscheiden lassen, ob es sie nimmt
  • ruhig und gesammelt bei mir bleiben, während ich arbeite

Wie viel ein Energiefeld verträgt

Einen kleinen Anteil fremder Energie trägt jeder Mensch in sich, nach meiner Beobachtung etwa drei bis fünf Prozent. Damit kommt ein Energiefeld sehr gut zurecht, und der gewöhnliche Kontakt mit anderen Menschen ist darum kein Grund zur Sorge.

Anders ist es, wenn Energie bewusst und über längere Zeit von aussen zugeführt wird. Dann kann das die Energiefeldsignatur stören. Ab etwa zwanzig Prozent fremder Energie und mehr kann das eigene Energiefeld nach meiner Beobachtung nicht mehr richtig funktionieren.

etwa 3 bis 5 Prozentträgt jeder Mensch in sich, damit kommt ein Energiefeld gut zurecht
ab etwa 20 Prozentkann das eigene Energiefeld nach meiner Beobachtung nicht mehr richtig funktionieren

fremde Energieeigene Energie

Schematisch, nach meiner Beobachtung. Gemessen wird dabei nichts.

Wie ich darauf gekommen bin

Am Anfang habe ich selbst Energie gesendet, wie es viele tun. Ich habe aber schnell gemerkt, dass ein Energiefeld davon nicht nachhaltig stark bleibt. Also habe ich damit aufgehört.

Danach wusste ich zuerst nicht, wie ich arbeiten sollte. Ich konnte Energiefelder nur lesen. So habe ich mir Zeit genommen, zu verstehen, warum ein Energiefeld an einer Stelle festsitzt. Dabei ist mir aufgefallen, dass schon dieses Verstehen im Energiefeld etwas auslöst. Ich habe das viele Male wiederholt, um einen Zufall auszuschliessen. Daraus ist die Art entstanden, wie ich heute arbeite.

Und für mich selbst

Es gibt noch einen zweiten Grund. Würde ich meine Energie weitergeben, fehlte sie mir selbst. Täte ich das oft, hätte ich irgendwann in meinem eigenen Leben grosse Probleme.

In jeder Lage derselbe Grundsatz

Der Grundsatz gilt für alle, die zu mir kommen. Steckt jemand gerade in einer schweren Phase, ist der Wunsch zu helfen gross, auch bei mir. Gerade dann achte ich darauf, dass er nicht zu gross wird, denn sonst verliere ich den klaren Blick. Ein Energiefeld unter viel Druck braucht oft zuerst Ruhe, bevor es eine Information aufnehmen kann.

Wer halten will, was er erreicht hat, oder weiterkommen möchte, bekommt dieselbe Art Information, nur an anderen Stellen. Energie sende ich in keinem dieser Fälle.

Fragen, die oft kommen

Sendest du mir Energie?
Nein. Ich sende keine Energie und gebe keine Energie. Ich stelle deinem Energiefeld eine Information zur Verfügung, und ob es sie nimmt, entscheidet es selbst.
Verlierst du Kraft, wenn du an vielen Energiefeldern arbeitest?
Nein, weil ich keine eigene Energie weitergebe. Was ich zur Verfügung stelle, ist mein Verständnis davon, was dein Energiefeld braucht.
Ist der Kontakt mit anderen Menschen ein Problem für mein Energiefeld?
Nein. Einen kleinen Anteil fremder Energie trägt jeder Mensch in sich, und damit kommt ein Energiefeld gut zurecht. Mein Grundsatz betrifft das bewusste Zuführen von aussen.
Woher weisst du, welche Information mein Energiefeld braucht?
Ich lese dein Energiefeld und spiele den nächsten Schritt vorher durch, bevor ich arbeite. Wie das geht, steht unter Energiefeld lesen.
Muss ich spüren, dass etwas ankommt?
Nein. Ob du etwas merkst, hängt davon ab, wo gearbeitet wird. Vieles liegt ausserhalb dessen, was du wahrnimmst. Mehr dazu unter Wie du die Arbeit erlebst.

Wo es weitergeht

Warum ich dein Energiefeld auch nicht in eine Richtung lenke, steht als Nächstes unter Keine Manipulation. Wie fremde Energie die Mechanik des Energiefeldes stört, erklärt Energyology. Mehr dazu steht im Leitsatz L2 «Keine Energieübertragung und keine Fremdenergie», im Zustand mit Fremdenergie durchsetzt und im Glossar unter fremde Energie. Wie eine Information in deinem Energiefeld ankommt, beschreibt Information statt Energie.

Bereich Arbeitsweise · Version 1.0 · 23.10.2026