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Wie du meine Arbeit erlebst
Merkst du etwas, wenn ich an deinem Energiefeld arbeite? Viele merken sofort, dass sich etwas verändert. Andere nicht. Für mich ist beides in Ordnung. Entscheidend ist, dass am richtigen Ort gearbeitet wird.
Arbeitsweise · wie du die Arbeit erlebst
Ob du etwas spürst, hängt davon ab, wo ich arbeite. Ich arbeite dort, wo dein Energiefeld es braucht.
Das liegt oft ausserhalb dessen, was du selbst wahrnimmst. Darum ist Spüren für mich kein Massstab.
Wovon es abhängt, was du spürst
«Der Wahrnehmungsbereich, den wir haben, ist kleiner als unser ganzes System. Das ist wie mit dem Sichtbereich der Augen zu vergleichen.»
Rico Brunner
Was in deinem Sichtfeld liegt, spürst du, und dort merkst du auch sofort, wenn sich etwas verändert. Der grössere Teil deines Energiefeldes liegt aber ausserhalb, so wie vieles um dich herum ausserhalb dessen liegt, was deine Augen gerade sehen. Arbeite ich in deinem Sichtfeld, merkst du eine Veränderung oft sofort. Was ausserhalb geschieht, merkst du erst, wenn es dort ankommt, wo du spürst.
Das Sichtfeld ist bei jedem Menschen anders gross. Es kann sich auch verschieben, je nachdem, worauf du gerade achtest. Schaust du nach einem Stellenwechsel oder in einer neuen Beziehung woanders hin, verlierst du eine Veränderung leicht aus dem Blick, obwohl sie da ist.
Der Eisberg und die drei Ebenen
Im Modell Energyology hat das Energiefeld drei Ebenen. Auf der ersten gleicht es einfach aus, Handlung und Gegenhandlung, ganz ohne Bewusstsein. Auf der zweiten laufen die Prozesse, die das Ganze zusammenhalten; sie sind instinktiv und unbewusst. Auf der dritten liegen Eigenschaften wie Eigenliebe, Selbstvertrauen und Selbstwert, und diesen Teil erlebst du.
Mit einem Eisberg lässt sich das gut zeigen: Die Spitze ist der kleine Teil der dritten Ebene, den du mit deinem Handeln, Denken und Fühlen erreichst. Darunter, noch über dem Wasser, liegt ein Band, das du erlebst, aber durch dein Verhalten nicht verändern kannst. Unter der Wasserlinie liegen der untere Teil der dritten Ebene, die ganze zweite und die ganze erste Ebene. Das ist der grössere Teil. Du erlebst ihn nicht.
Wo ich gerade arbeite, entscheidet also mit, ob du sofort etwas merkst oder erst später. Wie lange es dauert, bis eine Veränderung dort ankommt, wo du spürst, lässt sich nicht planen.
Warum du Gutes oft nicht spürst
Funktioniert ein Energiefeld gut, laufen seine Abläufe so schnell, dass du sie gar nicht merkst, so wie viele Einzelbilder einen Film ergeben, ohne dass du sie einzeln siehst. Spürbar wird ein Ablauf oft erst, wenn er zu langsam geworden ist.
Mehr zu spüren ist darum nicht automatisch besser. Was gut funktioniert, wird für dich normal, und das Normale fällt dir nicht mehr auf. Oft merken es andere Menschen zuerst. Umgekehrt merkt ein Energiefeld auch nicht bewusst, wenn etwas nicht funktioniert.
Ein Rat aus der Praxis: Schreib dir am Anfang auf, was dich gerade beschäftigt. Später kannst du nachlesen, wo du gestanden hast, auch wenn du es selbst nicht mehr spürst.
Du spürst dein Energiefeld längst
Viele sagen mir, sie spürten ihr Energiefeld gar nicht. Jeder Mensch spürt seine eigene Energie. Die meisten bemerken es nur nicht, weil sie das, was sie spüren, für normal halten.
«Und die meisten Menschen denken, wenn man die eigene Energie spüren will, muss man etwas zusätzliches spüren. Man muss etwas mehr spüren und das ist ein Trugschluss.»
Rico Brunner
Intensiv nimmst du deine Wahrnehmung vor allem dann wahr, wenn an einer Stelle zu wenig Stabilität da ist. Wo viel Stabilität ist, wirkt sie unspektakulär, weil dein Energiefeld verarbeiten kann, was ankommt. Würdest du mehr von dir wahrnehmen, als du verarbeiten kannst, wäre das eher zu viel, und auch deshalb arbeite ich still.
Spüren ist nicht der Massstab
Ich könnte so arbeiten, dass du sehr schnell sehr viel spürst, und dafür müsste ich nur an den Symptomen ansetzen, also dort, wo es sich zeigt. Die Ursache bliebe dann, wo sie ist, und mit ihr das, was immer wieder kommt.
Darum arbeite ich an den Ursachen, auch wenn du dort manchmal erst später etwas merkst. Mir ist wichtiger, dass ich am richtigen Ort arbeite, als dass du nach jedem Schritt etwas spürst.
«Das Ziel der Fernbehandlung ist ja nicht, dass ein Mensch merkt, dass ich arbeite»
Rico Brunner
Ob du etwas spürst oder nicht, ich sehe im Energiefeld, ob sich etwas bewegt. Nach jedem Schritt kontrolliere ich, ob eingetreten ist, was ich beabsichtigt habe. «Man spürt es später» sage ich darum nur, wenn ich es am Energiefeld überprüft habe.
Wichtig
Nichts zu spüren heisst nicht, dass nichts geschieht. Es ist aber auch kein Beweis dafür, dass etwas geschieht. Ob sich in deinem Energiefeld etwas bewegt, sehe ich im Energiefeld und nicht an deinem Gefühl. Wenn du dir unsicher bist, darfst du mich danach fragen.
Was das für dich heisst
Ist gerade vieles schwer, kann es entlasten zu wissen, dass ein ruhiger Tag ohne Gefühl kein verlorener Tag ist. Willst du halten, was du erreicht hast, ist es normal, dass du wenig merkst, weil Funktionierendes nicht auffällt. Willst du dich weiterentwickeln, zeigt sich vieles zuerst in dem, was du im Alltag tust, und nicht in einem Gefühl.
Spüren an einem Tag
Hängt davon ab, wo ich gerade arbeite und worauf du achtest. Sagt wenig darüber, was in deinem Energiefeld geschieht.
Beobachten im Alltag
Was du tust, wie du entscheidest, was anderen an dir auffällt. Dazu deine Notiz vom Anfang, damit du nachlesen kannst, wo du gestanden hast.
Fragen, die oft kommen
- Ich spüre nichts. Mache ich etwas falsch?
- In der Regel nicht. Du musst nichts tun, nicht einmal besonders offen sein. Oft arbeite ich in dem Teil, den du nicht wahrnimmst.
- Ich habe sofort viel gespürt. Ist das besser?
- Es ist weder besser noch schlechter. Dann lag die Stelle, an der ich gearbeitet habe, meist in deinem Sichtfeld. Für mich zählt, ob ich am richtigen Ort arbeite.
- Kann ich üben, mehr zu spüren?
- Mehr zu spüren ist nicht automatisch besser. Wer mehr von sich wahrnimmt, als er verarbeiten kann, ist davon eher überfordert.
- Warum merken andere vor mir, dass sich etwas verändert?
- Was gut funktioniert, wird für dich normal, und das Normale fällt dir nicht auf. Andere sehen dich von aussen.
- Woher weisst du, dass sich etwas bewegt, wenn ich nichts merke?
- Ich sehe es im Energiefeld. Nach jedem Schritt kontrolliere ich, ob eingetreten ist, was ich beabsichtigt habe.
- Wann merke ich etwas von der Arbeit ausserhalb meines Sichtfelds?
- Das lässt sich nicht planen und ist bei jedem Menschen anders.
Wo es weitergeht
Warum ich an den Ursachen arbeite und was das Symptomkarussell ist, steht als Nächstes unter An den Ursachen arbeiten. Warum sich auch ein grosser Schritt am Anfang klein anfühlen kann und warum es Rückschritte gibt, steht unter Deine Entwicklungsreise. Die drei Ebenen erklärt das Glossar unter Ebene, den Eisberg der Leitsatz L17.
Wie du in The Field (Fernbehandlung) ohne Aufwand beobachten kannst, steht unter Beobachten statt spüren. Mehr zum Sichtfeld und zum Eisberg steht unter Warum du nicht alles spürst.
Bereich Arbeitsweise · Version 1.0 · 23.10.2026