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Warum ich an den Ursachen arbeite
Warum setze ich nicht dort an, wo du es am deutlichsten spürst? Was du spürst, sind meistens Symptome, also die Auswirkungen einer Ursache, und sie zeigen selten den Ort, an dem etwas entsteht. Ich arbeite an den Ursachen in deinem Energiefeld. Für mich ist das einer der wichtigsten Punkte meiner Arbeit.
Arbeitsweise · an den Ursachen arbeiten
Ich arbeite dort, wo etwas entsteht, und nicht dort, wo es sich zeigt.
Was du spürst, nehme ich ernst. Die Ursache suche ich in deinem Energiefeld, weil sie sich von innen nicht erkennen lässt.
Symptome zeigen, wo es wehtut
Fällt dir ein Bügeleisen auf den Fuss, spürst du den Schmerz im Fuss. Er ist so stark, dass das Bügeleisen fast aus dem Blick gerät. Fällt es dir jeden Morgen wieder auf den Fuss, sprichst du irgendwann nur noch über den Fuss.
Mich interessiert, warum das Bügeleisen herunterfällt und wie es dazu kommt, dass es nicht mehr auf deinen Fuss fällt. Symptome zeigen, wo es wehtut. Wo die Ursache dafür liegt, zeigen sie nicht.
«weil man immer nur merkt, wo es schmerzt und nicht, warum es schmerzt»
Rico Brunner
Darum sprechen die meisten Menschen über das, was sich in ihrem Alltag zeigt, und kaum über das, was dahinter liegt. Das ist kein Fehler. Es ist die Seite, die du von innen siehst. Wo im Energiefeld etwas sitzt, lässt sich von dort aus aber nicht erkennen.
Die Folgen
Was du spürst und erlebst. Wo es dich stört, kannst nur du sagen. Die Folgen zeigen sich oft an einer ganz anderen Stelle als dort, wo sie entstehen.
Die Ursachen
Wo es im Energiefeld entsteht. Spüren lassen sie sich nicht. Ich lese sie im Energiefeld ab und setze genau dort an.
Was eine Ursache ist
Die Stärke deines Energiefeldes hat eine Grösse, und der Druck, der von aussen kommt, hat auch eine. Ist der Druck grösser als die innere Stärke, entstehen Verletzungen und Überforderung im Energiefeld. Das erklärt auch, warum dasselbe Ereignis den einen Menschen hart trifft und den anderen kaum.
«Das ist eigentlich wie Mathematik, kann man sagen.»
Rico Brunner
Das ist eine Rechnung und kein Urteil über dich. Wer an einer Stelle überfordert ist, trägt dort gerade mehr Druck, als sein Energiefeld an dieser Stelle tragen kann. An einer anderen Stelle kann dasselbe Energiefeld viel mehr tragen. Der Druck verteilt sich zudem im ganzen Energiefeld, darum schaue ich immer auf das Ganze.
Eine Ursache muss nicht gross sein. Im Energiefeld wird eine kleine Störung oft erst durch ihre Dauer zum Problem. Lange fällt sie niemandem auf.
Zwei Menschen können dasselbe Symptom haben und ganz verschiedene Ursachen. Darum hilft der Vergleich mit anderen selten weiter.
Warum viel Mühe nicht immer weiterhilft
Ich erlebe oft Menschen, die sehr viel an sich arbeiten. Sie bewegen viel und entwickeln sich. Das Eigentliche bleibt trotzdem. Sie setzen an der Stelle an, an der es sich zeigt, und nicht an der, an der es entsteht. Ihre Mühe ist echt, nur stimmt der Ort nicht.
Ich lese darum zuerst ab, wo im Energiefeld etwas entsteht, und arbeite genau dort, auch wenn du es an einer ganz anderen Stelle spürst, was häufig vorkommt.
Warum ich nicht an der Blockade arbeite
«Das Wichtigste im Energiefeld ist, dass es blockieren kann.»
Rico Brunner
Eine Blockade ist zuerst ein Schutz. Das Energiefeld hält damit etwas auf, das sonst weiterlaufen würde. Darum löse ich keine Blockaden auf. Ich unterstütze das Energiefeld dort, wo die Ursache liegt.
Eine Blockade ist wie die Bremsspur eines Autos. Die Spur siehst du, den Grund für das plötzliche Bremsen nicht. Ist der Grund weg, verschwindet die Bremsspur von allein, und auch Blockaden beginnen sich dann selbst abzubauen.
Dein Zustand ist darum auch nichts Falsches. Was du erlebst, ist das, womit sich dein Energiefeld gerade schützt, auch wenn du dich damit nicht wohlfühlst.
Das Symptomkarussell
Wer den Symptomen nachgeht, kommt leicht in etwas, das ich das Symptomkarussell nenne: Ein Symptom geht, und ein anderes kommt an seine Stelle. Es geschieht ständig etwas, du hast das Gefühl, viel zu tun, und am Schluss ändert sich doch nichts, weil die Ursache bleibt. Du drehst dich im Kreis. Was weggenommen wird, ohne dass sich die Ursache ändert, sucht sich oft einfach einen anderen Weg.
Dazu kommt eine zweite Gefahr. Die Energie ist dort, wo die Aufmerksamkeit ist. Richtest du deine ganze Aufmerksamkeit auf das, was du spürst, gibst du ihm Energie, und es kann dadurch stärker werden.
Was du davon merkst
Die Ursachen liegen meistens in dem grossen Teil deines Energiefeldes, den du selbst nicht wahrnimmst. Manche merken trotzdem sofort etwas, andere erst später. Merkst du nichts, heisst das nicht, dass nichts geschieht. Mehr darüber steht unter Wie du die Arbeit erlebst.
Manche Ursachen liegen weit zurück, manchmal bis in die Kindheit. Zuerst arbeite ich an der Stelle, die sich am stärksten auf dein ganzes Energiefeld auswirkt. Das ist nicht immer die tiefste. Wie lange die Arbeit dauert, lässt sich nicht planen. Bei manchen geht es so, bei anderen anders.
Grundsätzlich arbeite ich nur an den Ursachen. Ist aber zu viel Druck auf dem Ganzen, kann keine Veränderung stattfinden. Dann nehme ich zuerst etwas Druck weg, damit dein Energiefeld überhaupt arbeiten kann.
Nur am Druck arbeite ich nie. Würde ich immer nur Druck wegnehmen und die Ursachen stehen lassen, sähe der Verlauf so aus:
- Der Druck sinkt zuerst.Das ist oft schnell spürbar.
- Es hält nicht.Hört die Arbeit auf, ist der Druck bald wieder da, weil sich an seiner Quelle nichts verändert hat.
- Die Ursache arbeitet weiter.Sie erzeugt laufend neuen Druck.
- Die Überforderung wächst.Der Druck aus den Ursachen baut sich auf.
- Er lässt sich nicht mehr regeln.Irgendwann genügt es nicht mehr, Druck wegzunehmen.
Darum nehme ich Druck nur so weit weg, dass dein Energiefeld arbeiten kann, und nicht mehr. Nehme ich zu viel weg, gerät es in einen Konflikt zwischen Ausgleichen und Sich-Entwickeln. Wie viel es sein darf, wäge ich bei jedem Energiefeld neu ab.
Wenn du wissen willst, woran ich gerade arbeite
Fragt mich jemand danach, beschreibe ich die Stelle im Energiefeld, an der ich ansetze, und was sie mit seinem Alltag zu tun hat. Zum Beispiel, warum sich jemand an einer Stelle immer wieder zurücknimmt, obwohl er an anderen Stellen gut für sich einsteht. Dazu schreibe ich, dass er davon vielleicht noch nichts merkt, weil ich an der Ursache arbeite.
Ob es gerade schwer ist oder gut läuft
Ist gerade vieles schwer, steht oft so viel Druck auf dem Ganzen, dass ich zuerst etwas davon wegnehme. Das ist ein Schritt, damit die Arbeit an den Ursachen möglich wird, und kein Ziel für sich.
Läuft es gut und du willst das halten, ist eines gut zu wissen: Eine kleine Störung fällt lange niemandem auf und wird oft erst durch ihre Dauer zum Problem.
Willst du dich weiterentwickeln und arbeitest schon viel an dir, ist deine Mühe echt. Ich schaue dann, ob der Ort stimmt, an dem sie ansetzt.
Wofür das gilt
Was ich hier beschreibe, gilt für die Arbeit am Energiefeld. Was deinen Körper betrifft, gehört zuerst in ärztliche Hände, und dafür bin ich nicht zuständig.
Fragen, die oft kommen
- Warum arbeitest du nicht an dem, was ich spüre?
- Weil das, was du spürst, meistens die Folge ist. Wo die Ursache liegt, zeigt es nicht. Ich arbeite dort, wo es im Energiefeld entsteht.
- Muss ich wissen, was meine Ursache ist?
- Nein. Von innen lässt sie sich nicht erkennen, auch nicht mit viel Aufmerksamkeit. Ich lese sie im Energiefeld ab.
- Warum kommt immer wieder etwas Neues?
- Aus wenigen Ursachen können viele Symptome entstehen, und sie wechseln sich ab. Solange die Ursache bleibt, dreht sich das Karussell weiter.
- Arbeitest du an meinen Blockaden?
- Nein. Eine Blockade ist ein Schutz. Ich arbeite dort, wo die Ursache liegt. Braucht das Energiefeld den Schutz nicht mehr, beginnt es die Blockade selbst abzubauen.
- Wie lange dauert die Arbeit an den Ursachen?
- Das lässt sich nicht planen. Bei manchen geht es so, bei anderen anders.
- Ersetzt das einen Arztbesuch?
- Nein. Was deinen Körper betrifft, gehört in ärztliche Hände. Meine Arbeit gilt dem Energiefeld, und für den Körper bin ich nicht zuständig.
Wo es weitergeht
Wie ich dem Energiefeld dabei folge, statt ihm ein Ziel zu setzen, steht als Nächstes unter Prozessorientiert arbeiten. Wie lange die Arbeit an den Ursachen braucht, hängt davon ab, wo du auf deiner Entwicklungsreise stehst. Warum ich nicht wissen muss, was dein Problem ist, steht unter Energiefeld lesen. Was ich sonst wichtig finde, erzähle ich unter Wie ich arbeite.
Wie dein Anliegen und meine Analyse in The Field (Fernbehandlung) zusammenkommen, steht unter Zwei Wege, die sich nicht kreuzen. Wie Druck und Stärke im Tagesfokus zusammenspielen, steht unter Druck, Stärke und der Spielraum.
Bereich Arbeitsweise · Version 1.0 · 23.10.2026